Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
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Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
Ich selbst bin schwul und ich steh nur auf Männer, aber es gibt ja auch Bisexualität und da wollte ich mal fragen wie es ausschaut mit den Bedürfnissen. Hat man als Bisexueller zwangsläufig das Bedürfnis mit beiden Geschlechtern Abwechslung zu haben? Ist es so, dass wenn man z. B. lange Zeit einen gleichgeschlechtlichen Partner hat, dass man sich dann irgendwann wieder nach jemand vom anderen Geschlecht sehnt? Gibt es überhaupt so Phasen wo man sich mal mehr zum einen, und dann aber wieder mehr zum anderen Geschlecht hingezogen fühlt?
Und dann wollte ich noch fragen ob euch als Bisexuelle häufig auch Intoleranz unter Schwulen und Lesben begegnet. Also hab mal gehört, dass manche Schwule und Lesben gar nicht glauben, dass es sowas wie Bisexualität gibt und diejenigen, die sich dann als bisexuell definieren, als verkappte Homos ansehen. Macht ihr diese Erfahrungen? Falls ja, dann finde ich das irgendwie schlimm, weil man doch gerade als Homo wissen sollte, dass wenn es nicht nur Heterosexualität gibt, es dann sehr wahrscheinlich auch nicht nur Hetero- und Homosexualität gibt, d. h. dass Sexualität sehr viel vielfältiger ist als man sich vorstellen kann. Im Grunde würde man ja als ein Homo, der gegen Bisexuelle als verkappte Homos stänkert, genau denselben Fehler machen wie Heten, die über Homos herziehen, d. h. einfach weil sie nicht nachvollziehen können, dass es sowas gibt. Das ist meine meinung dazu.
Und dann wollte ich noch fragen ob euch als Bisexuelle häufig auch Intoleranz unter Schwulen und Lesben begegnet. Also hab mal gehört, dass manche Schwule und Lesben gar nicht glauben, dass es sowas wie Bisexualität gibt und diejenigen, die sich dann als bisexuell definieren, als verkappte Homos ansehen. Macht ihr diese Erfahrungen? Falls ja, dann finde ich das irgendwie schlimm, weil man doch gerade als Homo wissen sollte, dass wenn es nicht nur Heterosexualität gibt, es dann sehr wahrscheinlich auch nicht nur Hetero- und Homosexualität gibt, d. h. dass Sexualität sehr viel vielfältiger ist als man sich vorstellen kann. Im Grunde würde man ja als ein Homo, der gegen Bisexuelle als verkappte Homos stänkert, genau denselben Fehler machen wie Heten, die über Homos herziehen, d. h. einfach weil sie nicht nachvollziehen können, dass es sowas gibt. Das ist meine meinung dazu.
Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
Ich bin bi und bei mir ist das so...naja, ich bin neugierig auf Erfahrungen mit beiden Geschlechtern eben. Hatte bisher nur männliche Partner...naja, was man so Partner nennen kann, waren eigentlich mehr Spielereien als Beziehungen.
Hätte aber auch nichts gegen ´ne Partnerin, stell mir halt beides vor.
Aber als Phasen, wo es wechselt würde ich es jetzt nicht bezeichnen.
Und die Intoleranz, von der du geschrieben hast, kenne ich nicht...
Hätte aber auch nichts gegen ´ne Partnerin, stell mir halt beides vor.
Aber als Phasen, wo es wechselt würde ich es jetzt nicht bezeichnen.
Und die Intoleranz, von der du geschrieben hast, kenne ich nicht...
Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
Hallo,
ich bin weiblich, bisexuell, und weiß das irgendwie schon immer, kam auch ganz gut damit klar, und hab mich auch mit 15 geoutet.
Ich gehöre zu den Bisxuellen, die "Phasen" hatten. Erst war ich der Meinung ich sei bi, dann kam eine hetero-Zeit, dann eine homo-Zeit und mittlerweile bin ich mir absolut sicher, dass ich bi bin, was aber nicht heißt, dass sich das nicht wieder "phasenmäßig" ändern kann. Wenn ich einen Partner oder eine Partnerin habe, fühle ich mich von Menschen des jeweils anderen Geschlechts nicht mehr oder weniger angezogen als ein Hetero/Homo vom gleichen Geschlecht wie der Partner. Es ist einfach eine Sache der Einstellung, ich muss auch nicht gleichzeitig eine Beziehung oder Sex mit beiden haben. Ich sehe es so, dass ich mich in einen Menschen verliebe, oder mich von dem Menschen angezogen fühle, und nicht von dem, was im zwischen den Beinen baumelt oder eben nicht. Emotional fühlt es sich für mich gleich an, ob ich mich in einen Mann oder eine Frau verliebe, das macht absolut keinen Unterschied. Für mich ist es immer wieder eine Art Zufall, ob ich in der nächsten Beziehung eine Freundin oder einen Freund habe, weil ich eben keine Abwechselung, wie du es genannt hast, brauche, es ist viel mehr eine Art Roulette, zu wem ich mich hingezogen fühle. Stell dir vor die Welt besteht nur noch aus Männern, und du könntest dich prinzipiell zu jedem hingezogen fühlen, aber natürlich findest du nicht jeden attraktiv und verliebst dich in ihn. Ich glaube, so würde ich Bisexualität bezeichnen. Man kann sich theoretisch in jeden verlieben, eben ohne darauf zu achten, welches Geschlecht.
Schlechte Erfahrungen in der Szene habe ich auch gemacht. Es gibt drei Standardsätze, mit denen man als Bisexuelle zu rechnen hat:
1. So langsam könntest du dich echt mal entscheiden, ob homo oder nicht!
2. Du bist doch nur bi, damit du mehr Auswahl hast!
3. Du kannst ruhig sagen, wenn du lesbisch bist, bi glaubt dir HIER eh keiner.
Wobei ich auch nie den Schwulen auf einer Lesben/Schwulen-Veranstaltungen vergessen werde, der nachdem er erfahren hatte, dass ich zu der Zeit einen Freun hatte, einfach mal quer durch die Disco schrie "Wie bitte??? DU schläfst mit MÄNNERN???", und als ich nur sagte "Ja, du doch auch!", einfach verschwunden ist
Also ich finde es gibt sowohl unter den Homo- als auch den Heterosexuellen genug Leute die Vorurteile haben, und das finde ich einfach sehr schade. Denn ich hab es mir auch nicht ausgesucht, nicht zu wissen, ob ich mich in eine Frau oder einen Mann verlieben werde. Manchmal denke ich, es wäre sogar einfacher, die Sicherheit zu haben, lesbisch zu sein, weil dann muss ich keinem erklären, dass ich wirklich Gefühle hab, und nicht einafch mal nur ausprobiere, nur weil ich kurz vorher einen Freund hatte. Prinzipiell bin ich aber eigentlich ganz glücklich mit meinem Leben, und ich kann es mir auch nicht vorstellen, nur auf ein Geschlecht zu stehen, da ich halt wie gesagt, gefühle nur für den Charakter habe.
Meine beste Freundin ist lesbisch, und ich hatte shcon einige (nette) Diskussionen mit ihr, ich bin durchaus bereit, noch weitere Fragen zu beantworten
Ganz liebe Grüße
LynseyWells
ich bin weiblich, bisexuell, und weiß das irgendwie schon immer, kam auch ganz gut damit klar, und hab mich auch mit 15 geoutet.
Ich gehöre zu den Bisxuellen, die "Phasen" hatten. Erst war ich der Meinung ich sei bi, dann kam eine hetero-Zeit, dann eine homo-Zeit und mittlerweile bin ich mir absolut sicher, dass ich bi bin, was aber nicht heißt, dass sich das nicht wieder "phasenmäßig" ändern kann. Wenn ich einen Partner oder eine Partnerin habe, fühle ich mich von Menschen des jeweils anderen Geschlechts nicht mehr oder weniger angezogen als ein Hetero/Homo vom gleichen Geschlecht wie der Partner. Es ist einfach eine Sache der Einstellung, ich muss auch nicht gleichzeitig eine Beziehung oder Sex mit beiden haben. Ich sehe es so, dass ich mich in einen Menschen verliebe, oder mich von dem Menschen angezogen fühle, und nicht von dem, was im zwischen den Beinen baumelt oder eben nicht. Emotional fühlt es sich für mich gleich an, ob ich mich in einen Mann oder eine Frau verliebe, das macht absolut keinen Unterschied. Für mich ist es immer wieder eine Art Zufall, ob ich in der nächsten Beziehung eine Freundin oder einen Freund habe, weil ich eben keine Abwechselung, wie du es genannt hast, brauche, es ist viel mehr eine Art Roulette, zu wem ich mich hingezogen fühle. Stell dir vor die Welt besteht nur noch aus Männern, und du könntest dich prinzipiell zu jedem hingezogen fühlen, aber natürlich findest du nicht jeden attraktiv und verliebst dich in ihn. Ich glaube, so würde ich Bisexualität bezeichnen. Man kann sich theoretisch in jeden verlieben, eben ohne darauf zu achten, welches Geschlecht.
Schlechte Erfahrungen in der Szene habe ich auch gemacht. Es gibt drei Standardsätze, mit denen man als Bisexuelle zu rechnen hat:
1. So langsam könntest du dich echt mal entscheiden, ob homo oder nicht!
2. Du bist doch nur bi, damit du mehr Auswahl hast!
3. Du kannst ruhig sagen, wenn du lesbisch bist, bi glaubt dir HIER eh keiner.
Wobei ich auch nie den Schwulen auf einer Lesben/Schwulen-Veranstaltungen vergessen werde, der nachdem er erfahren hatte, dass ich zu der Zeit einen Freun hatte, einfach mal quer durch die Disco schrie "Wie bitte??? DU schläfst mit MÄNNERN???", und als ich nur sagte "Ja, du doch auch!", einfach verschwunden ist

Also ich finde es gibt sowohl unter den Homo- als auch den Heterosexuellen genug Leute die Vorurteile haben, und das finde ich einfach sehr schade. Denn ich hab es mir auch nicht ausgesucht, nicht zu wissen, ob ich mich in eine Frau oder einen Mann verlieben werde. Manchmal denke ich, es wäre sogar einfacher, die Sicherheit zu haben, lesbisch zu sein, weil dann muss ich keinem erklären, dass ich wirklich Gefühle hab, und nicht einafch mal nur ausprobiere, nur weil ich kurz vorher einen Freund hatte. Prinzipiell bin ich aber eigentlich ganz glücklich mit meinem Leben, und ich kann es mir auch nicht vorstellen, nur auf ein Geschlecht zu stehen, da ich halt wie gesagt, gefühle nur für den Charakter habe.
Meine beste Freundin ist lesbisch, und ich hatte shcon einige (nette) Diskussionen mit ihr, ich bin durchaus bereit, noch weitere Fragen zu beantworten

Ganz liebe Grüße
LynseyWells
Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
Bei mir war es so, dass ich zu anfang an, als ich mich geoutet habe vorletztes Jahr, immer gesagt habe ich sei Bisexuell da ich vor meinem outing auch diverse Freundinnen gehabt habe. Die längste sogar 3,5 Jahre.
Habe in den Jahren aber gemerkt das irgendwas "komisch" ist.
Nun lebe ich 2 Jahre bereits geoutet und lebe dies auch offen aus. Allerdings muss ich sagen daß ich mir eine Beziehung mit einer Frau nun nicht mehr vorstellen könnte. Daher sage ich nun auch zu jedem ich sei nen 100%iger Homo.
Allerdings muss ich trotzdem sagen, dass ich bei Frauen nicht immer abgeneigt wäre....allerdings nur wenn sie GENAU(!) mein Typ her ist vom Aussehen. Wie schon gesagt...da ich mir eine Beziehung mit einer Frau nicht vorstellen könnte, ist mir der Charakter dann egal und ich schaue bei Weibchens nur aufs Aussehen wenn ich das ma so sagen darf. :p
Da dies aber so gut wie nie vorkommt...würde ich nun nicht mehr sagen das ich Bi bin.
Habe in den Jahren aber gemerkt das irgendwas "komisch" ist.
Nun lebe ich 2 Jahre bereits geoutet und lebe dies auch offen aus. Allerdings muss ich sagen daß ich mir eine Beziehung mit einer Frau nun nicht mehr vorstellen könnte. Daher sage ich nun auch zu jedem ich sei nen 100%iger Homo.

Allerdings muss ich trotzdem sagen, dass ich bei Frauen nicht immer abgeneigt wäre....allerdings nur wenn sie GENAU(!) mein Typ her ist vom Aussehen. Wie schon gesagt...da ich mir eine Beziehung mit einer Frau nicht vorstellen könnte, ist mir der Charakter dann egal und ich schaue bei Weibchens nur aufs Aussehen wenn ich das ma so sagen darf. :p
Da dies aber so gut wie nie vorkommt...würde ich nun nicht mehr sagen das ich Bi bin.
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31.12. um 15:14 Uhr:
Dennis Die Hamburger Gruppe wünscht allen ein guten Rutsch ins Jahr 2012. Lasst es krachen. :) Wir sehen uns zu den diversen CSD´s 2012 und anderen ...
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Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
Bei mir sieht es so aus, dass ich von der Veranlagung klar bisexuell bin.
Allerdings habe ich mich bisher hauptsächlich heterosexuell orientiert.
Ich merke auch, dass bei zu vielen Menschen nur ein binäres Denken vorhanden ist. Das hat mich auch viele Jahre unnötig Nerven und Energien gekostet. In meinem sozialen Umfeld wurde mir nämlich häufiger die Frage gestellt ob ich homo oder hetero sei, als wenn es nur diese beiden Optionen gäbe. Mal hab ich gedanklich versucht, mich einfach mal mit der Antwort "Homo" anzufreunden, aber irgendwie hatte ich da das Gefühl als würde ich mich total verbiegen, als wenn das gar nicht stimmt. Also war dann die Antwort "Hetero" wieder im Raum, die aber irgendwie auch nicht die ganze Wahrheit zu fassen schien.
Eine lesbische Freundin hat mir mal den Spruch an den Kopf geknallt "ich müsste mich entscheiden",... was mich als 20jährigen sehr verunsichert hat, da es mir nahe lag, wenn ich sexuell reifen wolle, müsste ich mich von einer der beiden Seiten in mir verabschieden. Im Nachhinein macht mich das sauer, da es wirklich viel Kraft gekostet hat.
Jetzt höre ich die Frage ob ich schwul sei und antworte mit einem klaren Nein. Denn bisher bin dann doch wesentlich häufiger bei Frauen gelandet - was aber gewiss auch damit zu tun hat, dass es in unserer Gesellschaft oder in dem Netzwerk wo ich unterwegs bin wesentlich einfacher ist der weiblich/männlichen Liebe nachzugehen. Und da ich kein homo- oder heterosexuelles Bedürfnis habe, sondern vielmehr ein Bedürfnis Menschen zu lieben, ist mir der Aufwand, um männlich/männliche Liebe zu leben dann irgendwie doch immer zu groß gewesen.
Sonnige Grüße
Dachkind
Allerdings habe ich mich bisher hauptsächlich heterosexuell orientiert.
Ich merke auch, dass bei zu vielen Menschen nur ein binäres Denken vorhanden ist. Das hat mich auch viele Jahre unnötig Nerven und Energien gekostet. In meinem sozialen Umfeld wurde mir nämlich häufiger die Frage gestellt ob ich homo oder hetero sei, als wenn es nur diese beiden Optionen gäbe. Mal hab ich gedanklich versucht, mich einfach mal mit der Antwort "Homo" anzufreunden, aber irgendwie hatte ich da das Gefühl als würde ich mich total verbiegen, als wenn das gar nicht stimmt. Also war dann die Antwort "Hetero" wieder im Raum, die aber irgendwie auch nicht die ganze Wahrheit zu fassen schien.
Eine lesbische Freundin hat mir mal den Spruch an den Kopf geknallt "ich müsste mich entscheiden",... was mich als 20jährigen sehr verunsichert hat, da es mir nahe lag, wenn ich sexuell reifen wolle, müsste ich mich von einer der beiden Seiten in mir verabschieden. Im Nachhinein macht mich das sauer, da es wirklich viel Kraft gekostet hat.
Jetzt höre ich die Frage ob ich schwul sei und antworte mit einem klaren Nein. Denn bisher bin dann doch wesentlich häufiger bei Frauen gelandet - was aber gewiss auch damit zu tun hat, dass es in unserer Gesellschaft oder in dem Netzwerk wo ich unterwegs bin wesentlich einfacher ist der weiblich/männlichen Liebe nachzugehen. Und da ich kein homo- oder heterosexuelles Bedürfnis habe, sondern vielmehr ein Bedürfnis Menschen zu lieben, ist mir der Aufwand, um männlich/männliche Liebe zu leben dann irgendwie doch immer zu groß gewesen.
Sonnige Grüße
Dachkind
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15.10. um 21:14 Uhr:
Björn Tobias: Weil Du von 'reiner Kraft' sprachst. Im Hypertrophiebereich wird beim Gewichtheben wohl kaum trainiert, oder?
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Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
LynseyWells hat geschrieben:Manchmal denke ich, es wäre sogar einfacher, die Sicherheit zu haben, lesbisch zu sein, weil dann muss ich keinem erklären, dass ich wirklich Gefühle hab, und nicht einafch mal nur ausprobiere, nur weil ich kurz vorher einen Freund hatte. Prinzipiell bin ich aber eigentlich ganz glücklich mit meinem Leben, und ich kann es mir auch nicht vorstellen, nur auf ein Geschlecht zu stehen, da ich halt wie gesagt, gefühle nur für den Charakter habe.
Das kommt mir auch sehr gut bekannt vor. Es wäre so viel einfacher schlicht hetero oder homo zu sein - den Gedanken habe ich auch gelegentlich. Es ist ein wenig wie ein Doppelstudium, was auch eine gewisse Doppelbelastung mit sich bringt.
Wie in der Arbeitswelt taucht hier der Konflikt wieder auf: Spezialist versus Allrounder.

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15.10. um 21:14 Uhr:
Björn Tobias: Weil Du von 'reiner Kraft' sprachst. Im Hypertrophiebereich wird beim Gewichtheben wohl kaum trainiert, oder?
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Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
Hallo zusammen ^^ die bisherigen Kommentare erinnerten mich an die Kinsey-Skala von der auf der Homepage des befah e.V. die Rede ist. Es ist etwas ausführlich, aber interessant
:
"Die Kinsey Skala
Kinsey fand statt dessen heraus, dass "Heterosexualität" und "Homosexualität" keine klar voneinander trennbaren Eigenschaften sind. Homosexuelle und heterosexuelle Betätigungen und psychologische Reaktionen waren in der Bevölkerung so verteilt, wie folgendes Schema zeigt:
Die KINSEY-Skala:
ausschließlich heterosexuell;
überwiegende heterosexuell mit
gelegentlichen homosexuellen
Gefühlen oder Verhaltensweisen;
hauptsächlich heterosexuell, mit etwas homosexueller Neigung oder Erfahrung;
zu gleichen Teilen homosexuell und heterosexuell;
hauptsächlich homosexuell, mit etwas heterosexueller Erfahrung oder Neigung;
überwiegend homosexuell mit gelegentlichen heterosexuellen Verhaltensweisen oder Gefühlen;
ausschließlich homosexuell;
Wieviele Homosexuelle gibt es überhaupt?
Homosexuelle sind eine Minderheit, die sich der statistischen Erfassung weitgehend entzieht. Das Merkmal "Homosexualität" steht nicht im Paß. Für Deutschland fehlt bislang eine umfassende sexualwissenschaftliche Erhebung. Dafür wurden in den letzten Jahren in den USA, Großbritannien und Frankreich umfangreiche Untersuchungen über das Sexualverhalten durchgeführt. Die Ergebnisse lassen sich weitgehend auf deutsche Verhältnisse übertragen.
Wissenschaftler vertreten heute die Einschätzung, daß sich in den westlichen Gesellschaften etwa drei Prozent der über 20-jährigen Männer selbst als homosexuell verstehen und damit eine "homosexuelle Identität" haben. Zusätzlich zu den drei Prozent Schwulen weisen weitere drei Prozent der Männer in ihrer Biographie längere bisexuelle Phasen auf oder gehen über einen längeren Zeitraum gleichgeschlechtliche Sexualkontakte ein. Die Verbreitung lesbischer Identitäten ist weniger gut erforscht. US-Sexualwissenschaftler wollen herausgefunden haben, daß gleichgeschlechtliche Sexualkontakte wie auch die Ausbildung "homosexueller Identität" unter Frauen etwas seltener vorkommen als unter Männern. Der Mensch experimentiert gerne. Neben den Homo- und Bisexuellen sammelt auch manch Heterosexueller gelegentlich gleichgeschlechtliche Erfahrungen. Es gibt mehr Homosexualität auf der Welt, als es Schwule und Lesben gibt. Für Sex mit dem gleichen Geschlecht muß man nicht homosexuell sein. Für die Liebe freilich schon." (http://www.befah.de/infos/die_kinsey_skala/index.html) <Ich hab das Zitat jedoch leicht anders strukturiert!>
Zwar ist immer noch ein binäres Denken in der Theorie vorhanden, jedoch wird klar auf das Spektrum zwischen diesen "Polen" hingewiesen. Dies weicht schon einmal die harte Abgrenzung etwas auf. Ich selbst will mich ja auch nicht nur in eine einzige Schublade packen lassen
:"Die Kinsey Skala
Kinsey fand statt dessen heraus, dass "Heterosexualität" und "Homosexualität" keine klar voneinander trennbaren Eigenschaften sind. Homosexuelle und heterosexuelle Betätigungen und psychologische Reaktionen waren in der Bevölkerung so verteilt, wie folgendes Schema zeigt:
Die KINSEY-Skala:
ausschließlich heterosexuell;
überwiegende heterosexuell mit
gelegentlichen homosexuellen
Gefühlen oder Verhaltensweisen;
hauptsächlich heterosexuell, mit etwas homosexueller Neigung oder Erfahrung;
zu gleichen Teilen homosexuell und heterosexuell;
hauptsächlich homosexuell, mit etwas heterosexueller Erfahrung oder Neigung;
überwiegend homosexuell mit gelegentlichen heterosexuellen Verhaltensweisen oder Gefühlen;
ausschließlich homosexuell;
Wieviele Homosexuelle gibt es überhaupt?
Homosexuelle sind eine Minderheit, die sich der statistischen Erfassung weitgehend entzieht. Das Merkmal "Homosexualität" steht nicht im Paß. Für Deutschland fehlt bislang eine umfassende sexualwissenschaftliche Erhebung. Dafür wurden in den letzten Jahren in den USA, Großbritannien und Frankreich umfangreiche Untersuchungen über das Sexualverhalten durchgeführt. Die Ergebnisse lassen sich weitgehend auf deutsche Verhältnisse übertragen.
Wissenschaftler vertreten heute die Einschätzung, daß sich in den westlichen Gesellschaften etwa drei Prozent der über 20-jährigen Männer selbst als homosexuell verstehen und damit eine "homosexuelle Identität" haben. Zusätzlich zu den drei Prozent Schwulen weisen weitere drei Prozent der Männer in ihrer Biographie längere bisexuelle Phasen auf oder gehen über einen längeren Zeitraum gleichgeschlechtliche Sexualkontakte ein. Die Verbreitung lesbischer Identitäten ist weniger gut erforscht. US-Sexualwissenschaftler wollen herausgefunden haben, daß gleichgeschlechtliche Sexualkontakte wie auch die Ausbildung "homosexueller Identität" unter Frauen etwas seltener vorkommen als unter Männern. Der Mensch experimentiert gerne. Neben den Homo- und Bisexuellen sammelt auch manch Heterosexueller gelegentlich gleichgeschlechtliche Erfahrungen. Es gibt mehr Homosexualität auf der Welt, als es Schwule und Lesben gibt. Für Sex mit dem gleichen Geschlecht muß man nicht homosexuell sein. Für die Liebe freilich schon." (http://www.befah.de/infos/die_kinsey_skala/index.html) <Ich hab das Zitat jedoch leicht anders strukturiert!>
Zwar ist immer noch ein binäres Denken in der Theorie vorhanden, jedoch wird klar auf das Spektrum zwischen diesen "Polen" hingewiesen. Dies weicht schon einmal die harte Abgrenzung etwas auf. Ich selbst will mich ja auch nicht nur in eine einzige Schublade packen lassen

Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
Hallo erstmal
ich würde dir deine Frage gerne beantworten..es gibt verschiedene Lebensweißen
deshalb erzähl ich dir erstmal meine:
Ich bin 12 also sehr jung eig.
Ich habe es bis jetzt nur meiner Bf und meiner Familie erzählt!
Ansonsten..so richtig geoutet hab ich mich noch nicht und habe auch wie bei vielen zu sehr Angst es
zu tun und man empfindet wenn man Bi ist für beide Geschlechter was
aber ansonsten ist es nichts besonderes
ich würde dir deine Frage gerne beantworten..es gibt verschiedene Lebensweißen
deshalb erzähl ich dir erstmal meine:
Ich bin 12 also sehr jung eig.
Ich habe es bis jetzt nur meiner Bf und meiner Familie erzählt!
Ansonsten..so richtig geoutet hab ich mich noch nicht und habe auch wie bei vielen zu sehr Angst es
zu tun und man empfindet wenn man Bi ist für beide Geschlechter was
aber ansonsten ist es nichts besonderes

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29.02. um 20:33 Uhr:
Sarah Hey Leute bin erst seid Gestern hier ist i-ein Lesbisches oder Bi sexuelles mädchen von 12-14 da? schreibt bitte eine Mail :)
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Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
Hallo,
ich bin gerade frisch angemeldet, daher kommt die Anwort erst recht spät....
bis jetzt hatte ich nur Heterosexuelle-Beziehungen, aber ich habe daran gemerkt das ich Bi bin, dass für mich der Charackter eines Menschen stark mit seiner Attraktivität zusammen hängt und das ist ja Geschlechts unabhängig...
ausprobiert habe ich mich bis jetzt nicht soviel, bin aber auch erst gerade frisch 21 und war bisher in 2 Beziehungen die eine war über 3 Jahre und die andere über 1 jahr lang....
daher war ich bisher nie wirklich lange Singel und wie oben schon ähnlich angedeutet, finde ich es wesentlich einfacher einen Heteropartner kennen zu lernen, als einen Homopartner, hatte aber schonmal was mit einer Frau, die auch Bi ist und fand es super schön
ich bin bis jetzt noch nicht wirklich in der "Szene" unterwegs gewesen, daher kenn ich dort die Vorurteile nicht, aber unter Heteros kenn ich es, wenn ich erwähne, dass ich Bi bin
da kommt sowas
- entscheid dich mal
- du unentschlossene Seele
- ach du willst dich ja nur ausprobieren
aber was ich noch viel schwieriger finde, ist die Situation von meinem besten Freund, der ist nämlich A-Sexuel, das beudeutet er ist an gar nichts interressiert, entwickeld aber trotzdem Gefühle für Frauen, nur will er halt keinen Sex
ich bin gerade frisch angemeldet, daher kommt die Anwort erst recht spät....
bis jetzt hatte ich nur Heterosexuelle-Beziehungen, aber ich habe daran gemerkt das ich Bi bin, dass für mich der Charackter eines Menschen stark mit seiner Attraktivität zusammen hängt und das ist ja Geschlechts unabhängig...
ausprobiert habe ich mich bis jetzt nicht soviel, bin aber auch erst gerade frisch 21 und war bisher in 2 Beziehungen die eine war über 3 Jahre und die andere über 1 jahr lang....
daher war ich bisher nie wirklich lange Singel und wie oben schon ähnlich angedeutet, finde ich es wesentlich einfacher einen Heteropartner kennen zu lernen, als einen Homopartner, hatte aber schonmal was mit einer Frau, die auch Bi ist und fand es super schön
ich bin bis jetzt noch nicht wirklich in der "Szene" unterwegs gewesen, daher kenn ich dort die Vorurteile nicht, aber unter Heteros kenn ich es, wenn ich erwähne, dass ich Bi bin
da kommt sowas
- entscheid dich mal
- du unentschlossene Seele
- ach du willst dich ja nur ausprobieren
aber was ich noch viel schwieriger finde, ist die Situation von meinem besten Freund, der ist nämlich A-Sexuel, das beudeutet er ist an gar nichts interressiert, entwickeld aber trotzdem Gefühle für Frauen, nur will er halt keinen Sex
Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
wie fühlt man sich als bi .......
wie ein Mensch ?
Ich denke mal als Bisexuelle/r hat man gleich mit zwei Seiten Intoleranz zu kämpfen ..
Schade eigentlich das viele "Homos" für sich auf Toleranz pochen , aber sie selbst bei Bi nicht aufbringen können.
Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt wie ein Mann sagte er sei sexuell einfach launisch
und damit hat er beiden Seiten den Wind aus den Segeln genommen ... Als Mann lebt man eben auch mal seine zickige weibliche Seite aus ( darauf besteht das moderne Deutschland ja ) also geht er mit Männern ins Bett 
Hach , es ist immer wieder nett wenn Klieschees um die Ohren gedonnert werden , von dem mit der Zielscheibe auf dem Po
wie ein Mensch ?
Ich denke mal als Bisexuelle/r hat man gleich mit zwei Seiten Intoleranz zu kämpfen ..
Schade eigentlich das viele "Homos" für sich auf Toleranz pochen , aber sie selbst bei Bi nicht aufbringen können.
Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt wie ein Mann sagte er sei sexuell einfach launisch
und damit hat er beiden Seiten den Wind aus den Segeln genommen ... Als Mann lebt man eben auch mal seine zickige weibliche Seite aus ( darauf besteht das moderne Deutschland ja ) also geht er mit Männern ins Bett 
Hach , es ist immer wieder nett wenn Klieschees um die Ohren gedonnert werden , von dem mit der Zielscheibe auf dem Po

Schaue immer hinter die Masken der Menschen , sonst erkennst Du nie wer vor Dir steht .
-
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- Beiträge: 85
- Registriert: 04.01.2012 13:33

05.04. um 08:56 Uhr:
Nora So ich wünsche der GU mal wundervolle Ostern ... und Glück bei der Eiersuche :D:D:D ich bin im Urlaub , Verwöhnprogramm der Eltern geniessen ^
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Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
Ich bin selbst schwul und absolut nicht an Frauen interessiert. Ich hab aber irgendwie Angst, dass wenn ich mich in einen bisexuellen Mann verliebe und wir zusammen sind, dass er dann irgendwie allein mit schwulem Sex bzw. einem Mann nicht zufrieden ist, sondern er auch das Bedürfnis nach Frauen hat und dann wegen diesem Bedürfnis mit ner Frau fremdgeht oder sogar wegen ner Frau schlussmacht. Deswegen hab ich irgendwie Angst mich an einen Bisexuellen zu binden. Ich hab Angst, dass er dann aufgrund seiner Anziehung nach beiden Geschlechtern gar nicht für eine längere Zeit monogam sein kann.
Re: Wie fühlt und lebt man als Bisexueller?
Hallo!
Ich bin bisexuell und mir reichte es bisher völlig einen Partner zu haben.
Mir fehlt da garnichts, wenn die Beziehung gut läuft, und ich liebe und
geliebt werde.
Trotzdem, hatte ich bisher nur Beziehungen mit Frauen, weil es sich
so ergeben hat. Und dabei denke ich, dass ich gerne mal eine Beziehung zu
einem Mann hätte. Alles, was bisher gleichgeschlechtlich ablief, waren
rein sexuelle Erlebnisse. Ich habe den richtigen noch nicht gefunden,
bei dem das möglich wäre. Was Männer angeht bin ich eh wahnsinnig
schüchtern - bei Frauen komischerweise gar nicht.
Das sich Verlieben - in einem Mann - das fehlt mir schon - aber nur weil ich Solo bin.
Wäre ich in einer erfüllenden Beziehung, ist mir das egal ob Mann oder Frau.
Für mich ist der Mensch und seine Ausstahlung wichtig und nicht das Geschlecht.
Grüße
Ich bin bisexuell und mir reichte es bisher völlig einen Partner zu haben.
Mir fehlt da garnichts, wenn die Beziehung gut läuft, und ich liebe und
geliebt werde.
Trotzdem, hatte ich bisher nur Beziehungen mit Frauen, weil es sich
so ergeben hat. Und dabei denke ich, dass ich gerne mal eine Beziehung zu
einem Mann hätte. Alles, was bisher gleichgeschlechtlich ablief, waren
rein sexuelle Erlebnisse. Ich habe den richtigen noch nicht gefunden,
bei dem das möglich wäre. Was Männer angeht bin ich eh wahnsinnig
schüchtern - bei Frauen komischerweise gar nicht.
Das sich Verlieben - in einem Mann - das fehlt mir schon - aber nur weil ich Solo bin.
Wäre ich in einer erfüllenden Beziehung, ist mir das egal ob Mann oder Frau.
Für mich ist der Mensch und seine Ausstahlung wichtig und nicht das Geschlecht.
Grüße
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