Wer bin ich? Was bin ich? Was stimmt nicht mit mir?
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Wer bin ich? Was bin ich? Was stimmt nicht mit mir?
Hallo zusammen. Ich bin Jessy und ich bin neu bei euch. Das hier ist das erste Mal, dass ich mein inneres Selbst offiziell nach aussen kehre. Lange genug trage ich Fragen über Fragen mit mir rum, die ich mir selbst zu beantworten nicht im Stande bin. Es wird dringend Zeit mich mal mitzuteilen und die besten Gesprächspartner sind immernoch unparteiische Fremde. Im besten Glauben niemanden von euch im RL zu kennen hoffe ich, dass dieser Text hier und eure Meinungen und Antworten mir helfen können/werden mich selbst zu finden.
Ich bin männlich, werde dieses Jahr 30 und bin mir nicht nur nicht sicher über meine sexuelle Ausrichtung, sondern auch nicht über meine sexuelle Identität. Am besten fange ich mal von vorne an:
-
Das früheste, an das ich mich erinnern kann ist eine Szene aus meiner Pupertät. Ich war etwa 13 Jahre alt und hab in meinem Bett gelegen und mit meinem Penis "gespielt". Er fühlte sich unwirklich an, nicht zu mir gehörig. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir schon lange gewünscht ein Mädchen zu sein. Warum, kann ich nicht mehr sagen.
Ich hatte damals nicht viel Ahnung von der Menschlichen Anatomie und dachte mir, dass sich eventuell unter meinem Penis im Körperinneren eine Vagina befindet (nicht lachen bitte). Also ging ich in die Küche, mein Penis war zwischenzeitlich erigiert, und ergriff ein Küchenmesser.
Ich setzte es an meinen Penisschaft und wollte mir den Penis abschneiden. Ich hielt inne, dachte darüber nach, dass es verdammt weh tun würde das jetzt zu tun und lies von meinem Vorhaben ab.
-
Kurze Zeit später habe ich mir Quasi selbst das Gehirn gewaschen. "Es ist alles Blödsinn." - "Ich bin ein Junge und basta!" - "Mädchen sind eh doof."
Es ist schwer zu erklären, aber ich habe sozusagen meine Kindheit ausgeblendet und in meinem Kopf sozusagen verdrängt. Ich kann mich an die Jahre davor nicht mal mehr Schemenhaft erinnern. Genauso geht es mir mit den Jahren bis zu meinem 15. Lebensjahr. Mit 15, auf einer Reise nach London, lernte ich meine erste Freundin kennen. Sie war Großartig. Nein, wir hatten keinen Sex.
Ich lebte also mein Leben so vor mich hin, ging zur Schule, durchlebte meine Pupertät und wurde zum Mann. Ich fülle seit dem die Gesellschaftliche Rolle aus, die mir mein Körper vorgegeben hat. Meine jetzige Freundin lernte ich mit 19 kennen (wir sind immernoch zusammen).
Mit etwa 21 fingen diverse sexuelle Neigungen an meine Sinne zu durchfluten. Ich fing an lesbische Frauen interessant zu finden. Ich fing an Männer interessant zu finden. Ich fing erneut an mich zu fragen wie es ist eine Frau zu sein.
Willkommen in der Vergangenheit.
Ich will an dieser Stelle kurz auf meine Frau eingehen.
Sie ist in meinem Alter, Hetero und Realistin. Ich weiss mit Gewissheit, wie sie zu Homosexuellen, Transsexuellen, Cross-Dressern u.a. steht. Das ist auch der Grund dafür, dass ich mit ihr nicht über meine Gefühle sprechen kann. Sie weiss nichts von der hier Geschilderten Vergangenheit meines Lebens.
Kurz und knapp. Sie ist eine gestandene Frau, die alle "Nicht-Heteros" nicht wirklich akzeptiert.
In den 10 Jahren, die wir nun zusammen sind hatte ich 2 Seitensprünge. Beide mit Frauen. Beide habe ich meiner Frau gestanden.
Mittlerweile haben wir eine 6-Jährige Tochter. Ich weiss und ich akzeptiere, dass ich ein Mann und Vater bin.
Wir befinden uns in der Gegenwart
Meine sexuellen Fantasien haben in den letzten Jahren stark zugenommen und arten sogar in Tagträumereien aus. Ich stelle mir vor wie es ist einem Mann einen zu Blasen. Ich stelle mir vor wie es ist mit 2 Frauen Sex zu haben. Und immer öfter, ausführlicher und realistischer stelle ich mir vor wie es ist eine Frau zu sein.
In der Hinsicht bin ich realistisch. Eine Geschlechtsumwandlung kommt nicht in Frage. Ich habe mich lange und gründlich darüber informiert und es wäre kein zufrieden stellendes Ergebnis. Zu gross sind die natürlichen Unterschiede von Mann und Frau, als dass eine Hormonbehandlung das "Frau sein" einem Mann vermitteln könnte. Diese Erkenntnis macht mich recht traurig, um nicht zu sagen nahezu depressiv.
Ich sehe auf der Strasse eine hübsche Junge Frau und denke nicht: "Ich will mit dir ins Bett.", ich denke: "Ich will DU sein." Aber ich kann es nicht. Ich kann es nie erfahren. Niemals.
In den letzten 3 Wochen hat sich diese Zwiespältigkeit immer weiter manifestiert.
Ich habe Orgasmen, ohne Ejakulation. Ich stehe auf Oralsex, fast nur noch. Ich befriedige meine Frau oral bis kurz vor den Orgasmus. 2, 3, 4 mal hintereinander und stelle mir während dessen vor, wie sich das wohl anfühlen mag. Ihr Orgasmus beschert auch mir einen Orgasmus und entschuldigt sich dann dafür, dass sie es nicht mehr zurück halten konnte.
Mir tut das im Nachhinein so Leid, dass ich heulen könnte weil sie sich Sorgen darüber macht, dass wir nun keinen richtigen Sex hatten.
Wenn ich auf Arbeit mal weniger zu tun habe sitze ich rum und Tagträume vor mich hin. Meistens geht es darum was ich anziehen würde. Als Frau. Dann gehts wieder um mein Auto. Einen Gedankenschlag später sitze ich an meinem Laptop und surfe und wieder wenig später gehe ich als Frau tanzen oder Klamotten kaufen.
Es geht sogar so weit, dass ich mich in der Anonymität des Internets als Frau ausgebe. Ich chatte, ich flirte mit Männern und Frauen, ich habe sogar einen Freund online.
Es ist so skurril ...
Nein, Surreal trifft es eher. Ich bin mir meines Lebensweges bewusst und ich werde als alter, grauhaariger Mann sterben. Dessen bin ich mir bewusst und da bin ich mir sicher. Woher rühren diese Gedanken? Was soll mir das sagen?
Wenn ich diese Tagträume habe oder Online bin, bin ich ... Glücklich.
Warum?
Warum bin ich traurig darüber, dass ich keine Frau bin und gleichzeitig festen Fusses in meiner Rolle als Mann?
Versteht mich nicht falsch. Eine OP kommt für mich nicht in Frage. Würde aber Luzifer persönlich vor mir erscheinen und mir im Austausch gegen meine Seele ein neue Geburt als Frau anbieten, ich würde einschlagen ohne nachzudenken.
Andererseits geniesse ich die Treffen mit Freunden (männliche). Wir quatschen, trinken etwas, fahren in der Gegend rum (nicht in der Reihenfolge). Das ist toll.
Es ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass ich seit einem guten Jahr von meiner Familie getrennt lebe. Also nicht getrennt in dem Sinne. Sie arbeitet in Stadt A und ich in Stadt B, 2 Stunden Fahrtweg. Wir sehen uns also nur am Wochenende oder im Urlaub. Arbeitstechnisch konnten wir das leider nicht anders lösen.
Ich bin also ziemlich allein hier und habe viel Zeit zum Nachdenken. Und um ehrlich zu sein, ich geniesse meine Träume wenn ich allein bin. Ich habe allerdings auch Sehnsucht nach meiner Frau und meinem Kind.
Was soll das? Ich bin doch nicht Schizophren. Oder doch?
Das würde vielleicht sogar meine so unterschiedlichen Fantasien erklären. Aber ich glaube Schizophrenie definiert sich etwas anders.
Wenn ich mir wenigstens über meine sexuelle Orientierung im Klaren wäre, wär mir vielleicht auch schon etwas geholfen. Ich denke nicht, dass ich Schwul bin, dafür stehe ich zu sehr auf Frauen. Wenn ich meine Frau nackt sehe werde ich sofort erregt. Hetero bin ich aber auch nicht, glaub ich. Ich verspüre den unbändigen Drang nach Oralsex mit einem Mann. Aber bei den ganzen Themen über Geschlechtskrankheiten und HIV habe ich mich noch nicht an einen anderen Mann ran getraut. Ausserdem ist dann da noch die Einstellung meiner Frau. Ich weiss wie Sperma schmeckt, ich habe mein eigenes des öfteren probiert und es gefällt mir. Schon der Gedanke daran, wie es in meinen Mund fliesst macht mich an und erregt mich.
Bin ich Bi? Analsex finde ich aber eher abstossend. Ich denke, das gehört schon dazu. Also bin ich wohl eher nicht Bi. Was bin ich denn dann?
Ich bin mit Sicherheit eine Rentenversicherung für einen guten Psychater, aber den Schritt wage ich noch nicht zu gehen. Allein, dass ich diesen Text hier schreibe kostet mich richtig viel Überwindung.
Wer bin Ich? Womit kann ich mich identifizieren? An was kann ich mich halten? Ich weiss es nicht.
Abschliessend möchte ich noch eins sagen. Bitte, das ist mein voller Ernst. Jedes Wort in diesem Text ist wahr und ich erwarte mit Spannung und mit einem gewissen Anteil Hoffnung Antworten oder Kommentare.
Wie gesagt, das ist das erste Mal, dass ich das jemand anderem erzähle ausser mir selbst.
Liebe Grüsse und Danke für die Aufmerksamkeit
- Jessy
Ich bin männlich, werde dieses Jahr 30 und bin mir nicht nur nicht sicher über meine sexuelle Ausrichtung, sondern auch nicht über meine sexuelle Identität. Am besten fange ich mal von vorne an:
-
Das früheste, an das ich mich erinnern kann ist eine Szene aus meiner Pupertät. Ich war etwa 13 Jahre alt und hab in meinem Bett gelegen und mit meinem Penis "gespielt". Er fühlte sich unwirklich an, nicht zu mir gehörig. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir schon lange gewünscht ein Mädchen zu sein. Warum, kann ich nicht mehr sagen.
Ich hatte damals nicht viel Ahnung von der Menschlichen Anatomie und dachte mir, dass sich eventuell unter meinem Penis im Körperinneren eine Vagina befindet (nicht lachen bitte). Also ging ich in die Küche, mein Penis war zwischenzeitlich erigiert, und ergriff ein Küchenmesser.
Ich setzte es an meinen Penisschaft und wollte mir den Penis abschneiden. Ich hielt inne, dachte darüber nach, dass es verdammt weh tun würde das jetzt zu tun und lies von meinem Vorhaben ab.
-
Kurze Zeit später habe ich mir Quasi selbst das Gehirn gewaschen. "Es ist alles Blödsinn." - "Ich bin ein Junge und basta!" - "Mädchen sind eh doof."
Es ist schwer zu erklären, aber ich habe sozusagen meine Kindheit ausgeblendet und in meinem Kopf sozusagen verdrängt. Ich kann mich an die Jahre davor nicht mal mehr Schemenhaft erinnern. Genauso geht es mir mit den Jahren bis zu meinem 15. Lebensjahr. Mit 15, auf einer Reise nach London, lernte ich meine erste Freundin kennen. Sie war Großartig. Nein, wir hatten keinen Sex.
Ich lebte also mein Leben so vor mich hin, ging zur Schule, durchlebte meine Pupertät und wurde zum Mann. Ich fülle seit dem die Gesellschaftliche Rolle aus, die mir mein Körper vorgegeben hat. Meine jetzige Freundin lernte ich mit 19 kennen (wir sind immernoch zusammen).
Mit etwa 21 fingen diverse sexuelle Neigungen an meine Sinne zu durchfluten. Ich fing an lesbische Frauen interessant zu finden. Ich fing an Männer interessant zu finden. Ich fing erneut an mich zu fragen wie es ist eine Frau zu sein.
Willkommen in der Vergangenheit.
Ich will an dieser Stelle kurz auf meine Frau eingehen.
Sie ist in meinem Alter, Hetero und Realistin. Ich weiss mit Gewissheit, wie sie zu Homosexuellen, Transsexuellen, Cross-Dressern u.a. steht. Das ist auch der Grund dafür, dass ich mit ihr nicht über meine Gefühle sprechen kann. Sie weiss nichts von der hier Geschilderten Vergangenheit meines Lebens.
Kurz und knapp. Sie ist eine gestandene Frau, die alle "Nicht-Heteros" nicht wirklich akzeptiert.
In den 10 Jahren, die wir nun zusammen sind hatte ich 2 Seitensprünge. Beide mit Frauen. Beide habe ich meiner Frau gestanden.
Mittlerweile haben wir eine 6-Jährige Tochter. Ich weiss und ich akzeptiere, dass ich ein Mann und Vater bin.
Wir befinden uns in der Gegenwart
Meine sexuellen Fantasien haben in den letzten Jahren stark zugenommen und arten sogar in Tagträumereien aus. Ich stelle mir vor wie es ist einem Mann einen zu Blasen. Ich stelle mir vor wie es ist mit 2 Frauen Sex zu haben. Und immer öfter, ausführlicher und realistischer stelle ich mir vor wie es ist eine Frau zu sein.
In der Hinsicht bin ich realistisch. Eine Geschlechtsumwandlung kommt nicht in Frage. Ich habe mich lange und gründlich darüber informiert und es wäre kein zufrieden stellendes Ergebnis. Zu gross sind die natürlichen Unterschiede von Mann und Frau, als dass eine Hormonbehandlung das "Frau sein" einem Mann vermitteln könnte. Diese Erkenntnis macht mich recht traurig, um nicht zu sagen nahezu depressiv.
Ich sehe auf der Strasse eine hübsche Junge Frau und denke nicht: "Ich will mit dir ins Bett.", ich denke: "Ich will DU sein." Aber ich kann es nicht. Ich kann es nie erfahren. Niemals.
In den letzten 3 Wochen hat sich diese Zwiespältigkeit immer weiter manifestiert.
Ich habe Orgasmen, ohne Ejakulation. Ich stehe auf Oralsex, fast nur noch. Ich befriedige meine Frau oral bis kurz vor den Orgasmus. 2, 3, 4 mal hintereinander und stelle mir während dessen vor, wie sich das wohl anfühlen mag. Ihr Orgasmus beschert auch mir einen Orgasmus und entschuldigt sich dann dafür, dass sie es nicht mehr zurück halten konnte.
Mir tut das im Nachhinein so Leid, dass ich heulen könnte weil sie sich Sorgen darüber macht, dass wir nun keinen richtigen Sex hatten.
Wenn ich auf Arbeit mal weniger zu tun habe sitze ich rum und Tagträume vor mich hin. Meistens geht es darum was ich anziehen würde. Als Frau. Dann gehts wieder um mein Auto. Einen Gedankenschlag später sitze ich an meinem Laptop und surfe und wieder wenig später gehe ich als Frau tanzen oder Klamotten kaufen.
Es geht sogar so weit, dass ich mich in der Anonymität des Internets als Frau ausgebe. Ich chatte, ich flirte mit Männern und Frauen, ich habe sogar einen Freund online.
Es ist so skurril ...
Nein, Surreal trifft es eher. Ich bin mir meines Lebensweges bewusst und ich werde als alter, grauhaariger Mann sterben. Dessen bin ich mir bewusst und da bin ich mir sicher. Woher rühren diese Gedanken? Was soll mir das sagen?
Wenn ich diese Tagträume habe oder Online bin, bin ich ... Glücklich.
Warum?
Warum bin ich traurig darüber, dass ich keine Frau bin und gleichzeitig festen Fusses in meiner Rolle als Mann?
Versteht mich nicht falsch. Eine OP kommt für mich nicht in Frage. Würde aber Luzifer persönlich vor mir erscheinen und mir im Austausch gegen meine Seele ein neue Geburt als Frau anbieten, ich würde einschlagen ohne nachzudenken.
Andererseits geniesse ich die Treffen mit Freunden (männliche). Wir quatschen, trinken etwas, fahren in der Gegend rum (nicht in der Reihenfolge). Das ist toll.
Es ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass ich seit einem guten Jahr von meiner Familie getrennt lebe. Also nicht getrennt in dem Sinne. Sie arbeitet in Stadt A und ich in Stadt B, 2 Stunden Fahrtweg. Wir sehen uns also nur am Wochenende oder im Urlaub. Arbeitstechnisch konnten wir das leider nicht anders lösen.
Ich bin also ziemlich allein hier und habe viel Zeit zum Nachdenken. Und um ehrlich zu sein, ich geniesse meine Träume wenn ich allein bin. Ich habe allerdings auch Sehnsucht nach meiner Frau und meinem Kind.
Was soll das? Ich bin doch nicht Schizophren. Oder doch?
Das würde vielleicht sogar meine so unterschiedlichen Fantasien erklären. Aber ich glaube Schizophrenie definiert sich etwas anders.
Wenn ich mir wenigstens über meine sexuelle Orientierung im Klaren wäre, wär mir vielleicht auch schon etwas geholfen. Ich denke nicht, dass ich Schwul bin, dafür stehe ich zu sehr auf Frauen. Wenn ich meine Frau nackt sehe werde ich sofort erregt. Hetero bin ich aber auch nicht, glaub ich. Ich verspüre den unbändigen Drang nach Oralsex mit einem Mann. Aber bei den ganzen Themen über Geschlechtskrankheiten und HIV habe ich mich noch nicht an einen anderen Mann ran getraut. Ausserdem ist dann da noch die Einstellung meiner Frau. Ich weiss wie Sperma schmeckt, ich habe mein eigenes des öfteren probiert und es gefällt mir. Schon der Gedanke daran, wie es in meinen Mund fliesst macht mich an und erregt mich.
Bin ich Bi? Analsex finde ich aber eher abstossend. Ich denke, das gehört schon dazu. Also bin ich wohl eher nicht Bi. Was bin ich denn dann?
Ich bin mit Sicherheit eine Rentenversicherung für einen guten Psychater, aber den Schritt wage ich noch nicht zu gehen. Allein, dass ich diesen Text hier schreibe kostet mich richtig viel Überwindung.
Wer bin Ich? Womit kann ich mich identifizieren? An was kann ich mich halten? Ich weiss es nicht.
Abschliessend möchte ich noch eins sagen. Bitte, das ist mein voller Ernst. Jedes Wort in diesem Text ist wahr und ich erwarte mit Spannung und mit einem gewissen Anteil Hoffnung Antworten oder Kommentare.
Wie gesagt, das ist das erste Mal, dass ich das jemand anderem erzähle ausser mir selbst.
Liebe Grüsse und Danke für die Aufmerksamkeit
- Jessy
hallo Jessy,
ich finde auch, dass deine Situation sehr schwierig ist, und es tut mir Leid dass du im RL niemanden hast mit dem du darüber sprechen kannst.
Du liebst deine Frau, richtig?
Du sagst, dass sie sich entschuldigt, wenn ihr keinen "richtigen" Sex habt. Ich weiß, das ist hier erstmal eins der geringeren Probleme, aber ich würde gerne damit anfangen (weil es eins der leichteren ist).
Sag ihr doch, dass es DIR nichts ausmacht, dass du es gerne so hast, dann ist sie ihre Schuldgefühle (?) los, dass es nicht zu Vaginalverkehr kommt.
Ich weiß nicht wirklich, wie genau ich dir helfen kann, ich habe mich noch nie mit einer solchen Situation auseinandersetzen müssen. Trotzdem, ich will es versuchen, will dir zumindest zeigen dass ich mich mit deinem speziellen Fall beschäftige.
Macht es dir Schwierigkeiten, zu akzeptieren, dass du "2 Leben" hast, ein Traum- und Onlineleben als Frau, und ein RL als Frau?
Du könntest es ja so handhaben, dass du eine gewisse Zeit GANZ in eine der beiden Rollen schlüpfst, zB Wochenende Familienleben, unter der Woche "dein" Leben.
Aber ich glaube, das ist für dich nicht wirklich die Frage, oder? Du fragst dich eher, wie du generell damit umgehen kannst (so wie ich es verstanden habe). Schwierig
Ich habe keine Ahnung wie ich dir wirklich helfen kann...
Zu deiner sexuellen Orientierung: Wieso solltest du nicht bi sein? Wenn du dich von Männern und Frauen angezogen fühlst - wieso nicht?
Ich finde nicht dass da absolut Analsex dazu gehört, da auch Oralsex schon ein sexueller Kontakt ist.
Ich fände die Bezeichnung bisexuell noch am passendsten, aber letztendlich musst du überlegen, wie du dich nennen willst.
Eine Userin hier nennt sich auch nicht bi, sondern "queer", was ich ziemlich passend finde, da es einfach "anders als der Rest" heißt (frei übersetzt).
Es tut mir leid, dass ich selbst keine ausgebildete Psychologin bin, dass ich dir hier keine besseren Ratschläge geben kann, sondern nur mein Mitgefühl für deine Situation ausdrücken kann.
Viel Erfolg bei der Selbstfindung, Rhiannon
ich finde auch, dass deine Situation sehr schwierig ist, und es tut mir Leid dass du im RL niemanden hast mit dem du darüber sprechen kannst.
Du liebst deine Frau, richtig?
Du sagst, dass sie sich entschuldigt, wenn ihr keinen "richtigen" Sex habt. Ich weiß, das ist hier erstmal eins der geringeren Probleme, aber ich würde gerne damit anfangen (weil es eins der leichteren ist).
Sag ihr doch, dass es DIR nichts ausmacht, dass du es gerne so hast, dann ist sie ihre Schuldgefühle (?) los, dass es nicht zu Vaginalverkehr kommt.
Ich weiß nicht wirklich, wie genau ich dir helfen kann, ich habe mich noch nie mit einer solchen Situation auseinandersetzen müssen. Trotzdem, ich will es versuchen, will dir zumindest zeigen dass ich mich mit deinem speziellen Fall beschäftige.
Macht es dir Schwierigkeiten, zu akzeptieren, dass du "2 Leben" hast, ein Traum- und Onlineleben als Frau, und ein RL als Frau?
Du könntest es ja so handhaben, dass du eine gewisse Zeit GANZ in eine der beiden Rollen schlüpfst, zB Wochenende Familienleben, unter der Woche "dein" Leben.
Aber ich glaube, das ist für dich nicht wirklich die Frage, oder? Du fragst dich eher, wie du generell damit umgehen kannst (so wie ich es verstanden habe). Schwierig
Ich habe keine Ahnung wie ich dir wirklich helfen kann...
Zu deiner sexuellen Orientierung: Wieso solltest du nicht bi sein? Wenn du dich von Männern und Frauen angezogen fühlst - wieso nicht?
Ich finde nicht dass da absolut Analsex dazu gehört, da auch Oralsex schon ein sexueller Kontakt ist.
Ich fände die Bezeichnung bisexuell noch am passendsten, aber letztendlich musst du überlegen, wie du dich nennen willst.
Eine Userin hier nennt sich auch nicht bi, sondern "queer", was ich ziemlich passend finde, da es einfach "anders als der Rest" heißt (frei übersetzt).
Es tut mir leid, dass ich selbst keine ausgebildete Psychologin bin, dass ich dir hier keine besseren Ratschläge geben kann, sondern nur mein Mitgefühl für deine Situation ausdrücken kann.
Viel Erfolg bei der Selbstfindung, Rhiannon
*Carpe noctem*
Hallo Rhiannon.
In den letzten 4 Stunden hab ich nachgedacht. Es hat mir viel gebracht, dass ich überhaupt diesen Beitrag verfasst habe. Mich durchflutet ein Gefühl von Befreiung.
Ich will dir erstmal dafür danken, dass du mich überhaupt Ernst nimmst. Um ehrlich zu sein, hab ich die letzte halbe Stunde mit mir gerungen nachzusehen und ich hatte ein bisschen Angst vor dem was mich hier erwarten könnte.
Danke schön.
Dass ich im RL niemanden habe mit dem ich reden kann ist in der Tat fast das schlimmste. Ich habe ein paar so gute Freunde, dass ich ihnen mein Leben und sogar das meiner Familie anvertrauen kann. Aber so Leid es mir tut, das Verständnis für meine "Situation" kann ich weder Freunden noch meiner Familie zusprechen. Das macht das alles sehr schwierig.
Um auf den Sex mit meiner Frau zu sprechen zu kommen. Deinen Vorschlag hab ich selbst schon probiert, es ändert aber nicht viel an der Tatsache. Sie ist halt der Meinung, dass der eigentliche Vaginalverkehr zum Sex dazu gehört und dass ich als Mann genau den auch brauche um zum Orgasmus zu kommen bzw. in irgendeiner Art und Weise Befriedigung zu erlangen. Dass sie Schuldgefühle hat ist vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, Mitgefühl oder Mitleid trifft es wohl eher. Ob das nun besser oder schlechter ist sei erstmal dahin gestellt.
Wie du schon sagtest, das ist mein kleinstes Problem. Ich habe aber einen sehr starken Willen und ich glaube, dass dieser Berge versetzen kann. Ich denke mit Konzentration und Willenskraft werde ich dem schon Herr.
Der vorletzte Absatz deines Posts hat mir zu denken gegeben. Die Userin nennt sich "queer". Das ist Gesellschaftlich gesehen eine sehr gute Wortwahl um etwas "anderes" zu Bezeichnen. Ich werde darüber nachdenken und hoffe sie hat nichts dagegen, wenn ich mich ihr anschliesse. Das ist bislang die treffenste Bezeichnung, die ich je gelesen habe.
Um deine Frage zu beantworten.
Nein, es macht mir keine Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass ich 2 Rollen spiele. Ich bin (zumindest bislang) sehr gut dazu in der Lage RL und VR voneinander zu trennen und ich erwarte auch, dass es so bleibt. Wenn ich zum Beispiel auf Arbeit grad nix zu tun hab und vor mich hin fantasiere kann ich von einem Moment auf den nächsten die Realität ergreifen und weiter machen wenn was los ist. Ich dreh mich auch nicht um wenn auf der Strasse jemand laut "Jessy" ruft. Ich benutze diesen Namen schon eine Weile und hab mich daran gewöhnt, trotzdem reagiere ich nicht darauf.
Also ich bin noch recht klar bei Verstand. Ich gehe auch nicht in Frauenkleidern auf die Strasse. Die Definitionen der Unterschiedlichen sexuellen Identitäten waren das erste was ich studiert habe. Ich bin nicht fündig geworden.
Ich kann kaum beschreiben, wie es sich anfühlt wenn ich an "mein 2tes Ich" denke. Es fühlt sich nicht an wie der Wunsch nach etwas Neuem oder Anderem. Es fühlt sich eher an wie Sehnsucht ...
oder Heimweh trifft es eher.
Etwas, das ich schon lange lange Zeit nicht Erfahren durfte und mich dannach zurück sehne. Oh mein Gott, jetzt wirds esoterisch. Ich glaube aber nicht an ein Leben nach dem Tot oder Wiederauferstehung.
Ich weiss echt nicht wie ich es beschreiben soll.
Dass du keine ausgebildete Psychologin bist braucht dir nicht Leid tun, es ist der Wille der zählt. Und den hast du gezeigt.
Ich danke dir für deine Anteilnahme und zumindest in Bezug auf meine sexuelle Orientierung hast du mir ja schonmal eine Richtung gezeigt.
- Jessy
In den letzten 4 Stunden hab ich nachgedacht. Es hat mir viel gebracht, dass ich überhaupt diesen Beitrag verfasst habe. Mich durchflutet ein Gefühl von Befreiung.
Ich will dir erstmal dafür danken, dass du mich überhaupt Ernst nimmst. Um ehrlich zu sein, hab ich die letzte halbe Stunde mit mir gerungen nachzusehen und ich hatte ein bisschen Angst vor dem was mich hier erwarten könnte.
Danke schön.
Dass ich im RL niemanden habe mit dem ich reden kann ist in der Tat fast das schlimmste. Ich habe ein paar so gute Freunde, dass ich ihnen mein Leben und sogar das meiner Familie anvertrauen kann. Aber so Leid es mir tut, das Verständnis für meine "Situation" kann ich weder Freunden noch meiner Familie zusprechen. Das macht das alles sehr schwierig.
Um auf den Sex mit meiner Frau zu sprechen zu kommen. Deinen Vorschlag hab ich selbst schon probiert, es ändert aber nicht viel an der Tatsache. Sie ist halt der Meinung, dass der eigentliche Vaginalverkehr zum Sex dazu gehört und dass ich als Mann genau den auch brauche um zum Orgasmus zu kommen bzw. in irgendeiner Art und Weise Befriedigung zu erlangen. Dass sie Schuldgefühle hat ist vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, Mitgefühl oder Mitleid trifft es wohl eher. Ob das nun besser oder schlechter ist sei erstmal dahin gestellt.
Wie du schon sagtest, das ist mein kleinstes Problem. Ich habe aber einen sehr starken Willen und ich glaube, dass dieser Berge versetzen kann. Ich denke mit Konzentration und Willenskraft werde ich dem schon Herr.
Der vorletzte Absatz deines Posts hat mir zu denken gegeben. Die Userin nennt sich "queer". Das ist Gesellschaftlich gesehen eine sehr gute Wortwahl um etwas "anderes" zu Bezeichnen. Ich werde darüber nachdenken und hoffe sie hat nichts dagegen, wenn ich mich ihr anschliesse. Das ist bislang die treffenste Bezeichnung, die ich je gelesen habe.
Um deine Frage zu beantworten.
Nein, es macht mir keine Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass ich 2 Rollen spiele. Ich bin (zumindest bislang) sehr gut dazu in der Lage RL und VR voneinander zu trennen und ich erwarte auch, dass es so bleibt. Wenn ich zum Beispiel auf Arbeit grad nix zu tun hab und vor mich hin fantasiere kann ich von einem Moment auf den nächsten die Realität ergreifen und weiter machen wenn was los ist. Ich dreh mich auch nicht um wenn auf der Strasse jemand laut "Jessy" ruft. Ich benutze diesen Namen schon eine Weile und hab mich daran gewöhnt, trotzdem reagiere ich nicht darauf.
Also ich bin noch recht klar bei Verstand. Ich gehe auch nicht in Frauenkleidern auf die Strasse. Die Definitionen der Unterschiedlichen sexuellen Identitäten waren das erste was ich studiert habe. Ich bin nicht fündig geworden.
Ich kann kaum beschreiben, wie es sich anfühlt wenn ich an "mein 2tes Ich" denke. Es fühlt sich nicht an wie der Wunsch nach etwas Neuem oder Anderem. Es fühlt sich eher an wie Sehnsucht ...
oder Heimweh trifft es eher.
Etwas, das ich schon lange lange Zeit nicht Erfahren durfte und mich dannach zurück sehne. Oh mein Gott, jetzt wirds esoterisch. Ich glaube aber nicht an ein Leben nach dem Tot oder Wiederauferstehung.
Ich weiss echt nicht wie ich es beschreiben soll.
Dass du keine ausgebildete Psychologin bist braucht dir nicht Leid tun, es ist der Wille der zählt. Und den hast du gezeigt.
Ich danke dir für deine Anteilnahme und zumindest in Bezug auf meine sexuelle Orientierung hast du mir ja schonmal eine Richtung gezeigt.
- Jessy
Hallo, ich bins wieder.
Mittlerweile hat meine Frau gemerkt, dass mit mir was nicht stimmt. Ich habe mich ihr noch nicht offenbart, so weit bin ich noch nicht. Sie sagte gestern Abend zu mir, ich hätte mich verändert und meinte ich komme ihr unglücklich vor. Das ist ihr schon seit einiger Zeit aufgefallen.
Wenn sie wüsste, wie recht sie hat ...
Ich sagte ihr es sei nichts und sie guckt mich seit dem immer recht Mitleidsvoll an. Seit einiger Zeit denke ich auch darüber nach wie ich ihr beibringen kann, dass ich eventuell Transsexuell bin. Vielleicht ist eine SRS genau das, was mit helfen wird. Ich weiss es nicht. Ich habe Angst davor.
Angst mit ihr darüber zu reden, Angst vor ihrer Reaktion. Andererseits tut es mir weh ihr weiter was vor zu machen.
Ich liebe sie über alles und ich will sie nicht verlieren. Aber sie wird sich mit Sicherheit nicht damit abfinden in Zukunft mit einer Frau zusammen zu leben, geschweige denn meine Entscheidung Kampflos hinnehmen.
Ich glaube, ich muss mal mit jemandem darüber reden. Aber mit wem ...
- Jessy
Mittlerweile hat meine Frau gemerkt, dass mit mir was nicht stimmt. Ich habe mich ihr noch nicht offenbart, so weit bin ich noch nicht. Sie sagte gestern Abend zu mir, ich hätte mich verändert und meinte ich komme ihr unglücklich vor. Das ist ihr schon seit einiger Zeit aufgefallen.
Wenn sie wüsste, wie recht sie hat ...
Ich sagte ihr es sei nichts und sie guckt mich seit dem immer recht Mitleidsvoll an. Seit einiger Zeit denke ich auch darüber nach wie ich ihr beibringen kann, dass ich eventuell Transsexuell bin. Vielleicht ist eine SRS genau das, was mit helfen wird. Ich weiss es nicht. Ich habe Angst davor.
Angst mit ihr darüber zu reden, Angst vor ihrer Reaktion. Andererseits tut es mir weh ihr weiter was vor zu machen.
Ich liebe sie über alles und ich will sie nicht verlieren. Aber sie wird sich mit Sicherheit nicht damit abfinden in Zukunft mit einer Frau zusammen zu leben, geschweige denn meine Entscheidung Kampflos hinnehmen.
Ich glaube, ich muss mal mit jemandem darüber reden. Aber mit wem ...
- Jessy
Hallo..
Hat sie nur gesagt du kommst ihr verändert vor, oder hat sie präzisiert was genau ihr aufgefallen ist?
Das wäre interessant zu sehen.
Aber damit, dass du ihr unglücklich vorkommst.... damit hat sie wohl Recht.
Du BIST nicht besonders glücklich, das kann man nie sein wenn man sich verleugnet.
Tschuldigung, SRS ?? (weiß nicht was das ist/was du damit meinst)
Dass du darüber nachdenkst zeigt ja schon, dass du offener gegenüber der Vorstellung geworden bist, es zu sagen.
Wenn du es sagen willst und dich nicht traust, sage ich dir mal die Methode die ich vor meinem Outing benutzt habe: ich habe an die Personen, denen ich es sagen wollte, Briefe geschrieben. Nur dass ich diese Briefe nie abgeschickt habe. So haben sich pro Person mehrere Briefe angesammelt (ich habe immer wieder neu formuliert), bis ich schließlich so weit war es zu sagen. Hat -bei mir- gut funktionniert.
Außerdem habe ich vorher den Personen Andeutungen gemacht. Gut, das hängt jetzt von der Person ab ob das sinnvoll ist.
" geschweige denn meine Entscheidung Kampflos hinnehmen", sagst du.
Was meinst du was sie machen wird?
Zum reden gibt es mehrere Möglichkeiten: es gibt Sorgen-Telefone, die sind anonym & haben Schweigepflicht. Ich weiß jetzt grad aber keine Nummer.
Es gibt Psychiotherapeuten, die haben Schweigepflicht, und können (wenn es gute sind
) eine recht gute Stütze sein, weil sie eine Bezugsperson in allen persönlichen Problemen darstellen, evtl hatten sie schon ähnliche Fälle.
Und irgendwann wirst du genug Mut haben, zu dir zu stehen, auch deiner Frau gegenüber (Dein Beitrag hat sich jetzt so angehört, als wolltest du ihr es sagen).
Allerdings... bleibt immer die Frage, was sie tun wird. Du hast oben geschrieben, dass sie zu anders-Sexuellen eine eher ablehnend gegenüber steht. Ziemlich schwierig, wie ich finde.
Ich sehe, wenn ihre Haltung wirklich so stark Anti ist, keine wirklich zufriedenstellende Lösung...
Und: Was willst du denn tun? Du hast geschrieben, eine Geschlechtsumwandlung kommt nicht infrage, und wie ich die verstanden habe willst du aber auch nicht so weiterleben?? Oder willst du so weiterleben wie jetzt, teils "normaler Mann", teils als Frau, mit dem Unterschied, dass es die Umgebung weiß?
Rhiannon
Hat sie nur gesagt du kommst ihr verändert vor, oder hat sie präzisiert was genau ihr aufgefallen ist?
Das wäre interessant zu sehen.
Aber damit, dass du ihr unglücklich vorkommst.... damit hat sie wohl Recht.
Du BIST nicht besonders glücklich, das kann man nie sein wenn man sich verleugnet.
Tschuldigung, SRS ?? (weiß nicht was das ist/was du damit meinst)
Dass du darüber nachdenkst zeigt ja schon, dass du offener gegenüber der Vorstellung geworden bist, es zu sagen.
Wenn du es sagen willst und dich nicht traust, sage ich dir mal die Methode die ich vor meinem Outing benutzt habe: ich habe an die Personen, denen ich es sagen wollte, Briefe geschrieben. Nur dass ich diese Briefe nie abgeschickt habe. So haben sich pro Person mehrere Briefe angesammelt (ich habe immer wieder neu formuliert), bis ich schließlich so weit war es zu sagen. Hat -bei mir- gut funktionniert.
Außerdem habe ich vorher den Personen Andeutungen gemacht. Gut, das hängt jetzt von der Person ab ob das sinnvoll ist.
" geschweige denn meine Entscheidung Kampflos hinnehmen", sagst du.
Was meinst du was sie machen wird?
Zum reden gibt es mehrere Möglichkeiten: es gibt Sorgen-Telefone, die sind anonym & haben Schweigepflicht. Ich weiß jetzt grad aber keine Nummer.
Es gibt Psychiotherapeuten, die haben Schweigepflicht, und können (wenn es gute sind
) eine recht gute Stütze sein, weil sie eine Bezugsperson in allen persönlichen Problemen darstellen, evtl hatten sie schon ähnliche Fälle.
Und irgendwann wirst du genug Mut haben, zu dir zu stehen, auch deiner Frau gegenüber (Dein Beitrag hat sich jetzt so angehört, als wolltest du ihr es sagen).
Allerdings... bleibt immer die Frage, was sie tun wird. Du hast oben geschrieben, dass sie zu anders-Sexuellen eine eher ablehnend gegenüber steht. Ziemlich schwierig, wie ich finde.
Ich sehe, wenn ihre Haltung wirklich so stark Anti ist, keine wirklich zufriedenstellende Lösung...
Und: Was willst du denn tun? Du hast geschrieben, eine Geschlechtsumwandlung kommt nicht infrage, und wie ich die verstanden habe willst du aber auch nicht so weiterleben?? Oder willst du so weiterleben wie jetzt, teils "normaler Mann", teils als Frau, mit dem Unterschied, dass es die Umgebung weiß?
Rhiannon
*Carpe noctem*
Hi.
Sie sagte: "Du kommst mir in letzter Zeit so unglücklich vor. Was ist los? Du hast dich verändert."
Was kannst du daraus lesen?
Um erstmal deine Frage zu beantworten:
SRS - Sex Reassignment Surgery - gemeinhin eine Geschlechtsumwandlung
Meine Informationen darüber belaufen sich auf Berichte und chirurgische Reporte aus dem Jahr 2000. Ich habe mich letzte Woche erneut schlau gemacht, Bilder gesehen und Berichte gelesen und die Medizin hat in der Hinsicht erstaunliche Fortschritte gemacht. Aber das ist ein anderes Thema, das wir hier nicht ausweiten brauchen. Fakt ist, mittlerweile kann eine SRS einem Mann ein Gefühl von Weiblichkeit geben, dass (laut Patientenaussagen) kaum von dem einer natürlichen Frau zu unterscheiden ist.
Ich bin in der Tat offener geworden seit meinem ersten Beitrag. Das ging ja schon recht schnell. Ich spiele in Gedanken Zeitweise auch verschiedene Szenarien durch.
Mit "geschweige denn meine Entscheidung Kampflos hinnehmen" meine ich, dass wenn ich ihr sage ich sei Bisexuell oder gar Transsexuell wird sie nichts unversucht lassen mich vom Gegenteil zu überzeugen. Ich rechne sogar damit, dass sie eine ganze Zeitlang Witze darüber machen wird.
Kleiner Auszug von gestern Abend:
Meine Frau hat ja nun schon bemerkt, dass ich irgendwie unglücklich bin, also haben wir Abends im Bett gelegen und geredet. Ich habe den Mut gefasst und mit einem meiner kleineren Problemchen angefangen. Ich bin unzufrieden mit mir selbst. Ich mag meine Haare nicht. Nicht die auf meinem Kopf, sondern meine Körperbehaarung. Sie ist nun nicht übermässig vorhanden, halt durchschnittlich europäisch. Sie stören mich aber ungemein in meinem körperlichen Befinden. Ich spüre zum Beispiel die Klamotten nicht auf meiner Haut. Ich brauche 5 - 10 minuten im Wasser, bis ich das Wasser an meiner Haut merke. All das und weiteres habe ich mit ihr besprochen und ihre erste Reaktion war, zu sagen: "Ohh. Mein kleines Bärchen ist traurig.".
Sie sagte: "Wenn du sie loswerden willst musst du wohl Hormone nehmen. Dann kriegst du aber Brüste und ich will dich nicht mit Brüsten.".
Zum Glück war es Stockfinster, sonst hätte sie gesehen, dass ich damit gekämpft habe nicht in Tränen auszubrechen. Ich habe kurz geschluchzt und mich wieder gefangen. Sicherlich haben natürliche Frauen auch kleine weiche fast transparente Körperbehaarung, aber die stehen nicht im geringsten im Vergleich zur durchschnittlich männlichen. Sie kann es also nicht nachvollziehen.
Über Gefühle anderer Scherze oder Witze zu machen ist überhaupt nicht ihre Art. Ganz und gar nicht, also nehme ich an es war ihr ernst. Ich war wirklich den Tränen nah und bin erstmal auf den Balkon gegangen. Heute morgen hab ich sie zur Arbeit gebracht und sie hat mich nochmal mit "mein Bärchen" verabschiedet. Sowas tut schon weh und ich denke das höre ich nächstes Wochenende auch nochmal.
Wie dem auch sei, hat mir die letzte Nacht gezeigt, dass der Stein wohl langsam ins Rollen gebracht wurde. Es hat mir auch gezeit, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit das Worst Case Scenario aus meinem Kopf Wirklichkeit annehmen könnte.
Darüber zu reden hat mir zwar nicht viel gebracht, sie kann mir ja nicht bei meinem Haarproblem helfen, aber es hat zumindest einen kleinen Stein meiner Last gelöst. Ich fühle mich besser, ein bisschen. Angst vor dem was kommen kann habe ich aber trotzdem noch, das wird wohl auch so bleiben.
Ich denke der Inhalt unseres nächsten Gesprächs wird meine sexuelle Orientierung sein. Ich taste mich Stück für Stück an meine Psyche ran.
Du hast wohl recht. Eine wirklich zufriedenstellende Lösung wird es wahrscheinlich nicht geben.
Ich merke aber selbst, dass ich langsam aber sicher zerbreche und immer weiter in die Melancholie stürze wenn ich mir nicht endlich mal Luft mache. Das Schreiben hier mit dir (oder euch), allein dass ich alles in Worte fasse und mitteile bringt mir schon sehr viel.
Selbst wenn das hier ein Tagebuch-ähnlicher Monolog wäre würde es helfen.
Was will ich tun?
Ich weiss es nicht. Da spaltet sich mein Bewusstsein. Ich möchte meine Frau nicht verlieren. Andererseits will ich genau das haben, was sie hat. Beides zusammen wird aber nicht gehen. Und selbst wenn sie mir Beiseite stünde, mich auf dem Weg zur SRS begleitet und mit mir zusammen bleibt: Wir haben immernoch ein Kind.
Wie bringen wir einem Kind bei, dass Papa weg ist, und dafür eine Freundin von Mama einzieht?
Ich kann der kleinen in der wichtigsten Phase ihres Lebens doch auch nicht ihre väterliche Bezugsperson nehmen. Diese Rolle zu ersetzen wird meine Frau allein nicht schaffen.
So wie es aussieht werde ich mein Glück, mein Leben für das meiner Tochter geben und meine Rolle erfüllen um sie und meine Frau glücklich zu machen.
Vielleicht finden wir gemeinsam aber auch eine Art Zwischenweg, einen Pfad, der Zufriedenheit verspricht ohne unser Leben so sehr drastisch zu zerstören. Ich weiss es nicht ...
- Jessy
Sie sagte: "Du kommst mir in letzter Zeit so unglücklich vor. Was ist los? Du hast dich verändert."
Was kannst du daraus lesen?
Um erstmal deine Frage zu beantworten:
SRS - Sex Reassignment Surgery - gemeinhin eine Geschlechtsumwandlung
Meine Informationen darüber belaufen sich auf Berichte und chirurgische Reporte aus dem Jahr 2000. Ich habe mich letzte Woche erneut schlau gemacht, Bilder gesehen und Berichte gelesen und die Medizin hat in der Hinsicht erstaunliche Fortschritte gemacht. Aber das ist ein anderes Thema, das wir hier nicht ausweiten brauchen. Fakt ist, mittlerweile kann eine SRS einem Mann ein Gefühl von Weiblichkeit geben, dass (laut Patientenaussagen) kaum von dem einer natürlichen Frau zu unterscheiden ist.
Ich bin in der Tat offener geworden seit meinem ersten Beitrag. Das ging ja schon recht schnell. Ich spiele in Gedanken Zeitweise auch verschiedene Szenarien durch.
Mit "geschweige denn meine Entscheidung Kampflos hinnehmen" meine ich, dass wenn ich ihr sage ich sei Bisexuell oder gar Transsexuell wird sie nichts unversucht lassen mich vom Gegenteil zu überzeugen. Ich rechne sogar damit, dass sie eine ganze Zeitlang Witze darüber machen wird.
Kleiner Auszug von gestern Abend:
Meine Frau hat ja nun schon bemerkt, dass ich irgendwie unglücklich bin, also haben wir Abends im Bett gelegen und geredet. Ich habe den Mut gefasst und mit einem meiner kleineren Problemchen angefangen. Ich bin unzufrieden mit mir selbst. Ich mag meine Haare nicht. Nicht die auf meinem Kopf, sondern meine Körperbehaarung. Sie ist nun nicht übermässig vorhanden, halt durchschnittlich europäisch. Sie stören mich aber ungemein in meinem körperlichen Befinden. Ich spüre zum Beispiel die Klamotten nicht auf meiner Haut. Ich brauche 5 - 10 minuten im Wasser, bis ich das Wasser an meiner Haut merke. All das und weiteres habe ich mit ihr besprochen und ihre erste Reaktion war, zu sagen: "Ohh. Mein kleines Bärchen ist traurig.".
Sie sagte: "Wenn du sie loswerden willst musst du wohl Hormone nehmen. Dann kriegst du aber Brüste und ich will dich nicht mit Brüsten.".
Zum Glück war es Stockfinster, sonst hätte sie gesehen, dass ich damit gekämpft habe nicht in Tränen auszubrechen. Ich habe kurz geschluchzt und mich wieder gefangen. Sicherlich haben natürliche Frauen auch kleine weiche fast transparente Körperbehaarung, aber die stehen nicht im geringsten im Vergleich zur durchschnittlich männlichen. Sie kann es also nicht nachvollziehen.
Über Gefühle anderer Scherze oder Witze zu machen ist überhaupt nicht ihre Art. Ganz und gar nicht, also nehme ich an es war ihr ernst. Ich war wirklich den Tränen nah und bin erstmal auf den Balkon gegangen. Heute morgen hab ich sie zur Arbeit gebracht und sie hat mich nochmal mit "mein Bärchen" verabschiedet. Sowas tut schon weh und ich denke das höre ich nächstes Wochenende auch nochmal.
Wie dem auch sei, hat mir die letzte Nacht gezeigt, dass der Stein wohl langsam ins Rollen gebracht wurde. Es hat mir auch gezeit, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit das Worst Case Scenario aus meinem Kopf Wirklichkeit annehmen könnte.
Darüber zu reden hat mir zwar nicht viel gebracht, sie kann mir ja nicht bei meinem Haarproblem helfen, aber es hat zumindest einen kleinen Stein meiner Last gelöst. Ich fühle mich besser, ein bisschen. Angst vor dem was kommen kann habe ich aber trotzdem noch, das wird wohl auch so bleiben.
Ich denke der Inhalt unseres nächsten Gesprächs wird meine sexuelle Orientierung sein. Ich taste mich Stück für Stück an meine Psyche ran.
Du hast wohl recht. Eine wirklich zufriedenstellende Lösung wird es wahrscheinlich nicht geben.
Ich merke aber selbst, dass ich langsam aber sicher zerbreche und immer weiter in die Melancholie stürze wenn ich mir nicht endlich mal Luft mache. Das Schreiben hier mit dir (oder euch), allein dass ich alles in Worte fasse und mitteile bringt mir schon sehr viel.
Selbst wenn das hier ein Tagebuch-ähnlicher Monolog wäre würde es helfen.
Was will ich tun?
Ich weiss es nicht. Da spaltet sich mein Bewusstsein. Ich möchte meine Frau nicht verlieren. Andererseits will ich genau das haben, was sie hat. Beides zusammen wird aber nicht gehen. Und selbst wenn sie mir Beiseite stünde, mich auf dem Weg zur SRS begleitet und mit mir zusammen bleibt: Wir haben immernoch ein Kind.
Wie bringen wir einem Kind bei, dass Papa weg ist, und dafür eine Freundin von Mama einzieht?
Ich kann der kleinen in der wichtigsten Phase ihres Lebens doch auch nicht ihre väterliche Bezugsperson nehmen. Diese Rolle zu ersetzen wird meine Frau allein nicht schaffen.
So wie es aussieht werde ich mein Glück, mein Leben für das meiner Tochter geben und meine Rolle erfüllen um sie und meine Frau glücklich zu machen.
Vielleicht finden wir gemeinsam aber auch eine Art Zwischenweg, einen Pfad, der Zufriedenheit verspricht ohne unser Leben so sehr drastisch zu zerstören. Ich weiss es nicht ...
- Jessy
Hi Jessy,
ich habe jetzt doch länger über diesen Thread nachgedacht und es gelingt mir nicht, mich wirklich in das ganze Ausmaß deiner Probleme reinzuversetzen. Wie auch? Nur du kannst wirklich fühlen, was mit dir los ist.
Es ist sehr mutig, aber auch richtig, wenn du dich hier eingibst, weil du offener geworden bist, es geht dir besser.
Ich möchte dir ein paar Dinge sagen, die mir aufgefallen sind.
Du hast begonnen, mit deiner Frau über deine Probleme und Gefühle zu sprechen, aber du hast ihr eben nicht wirklich etwas gesagt. So hat sie keine Chance dich zu verstehen und dann kommen Aussagen wie: "Ohh. Mein kleines Bärchen ist traurig."
Du denkst über deine/eure Zukunft nach. Du hast Angst deine Frau zu verlieren und da ist noch die Tochter, für die du dich natürlich verantwortlich fühlst. Und du willst dein Glück und dein Leben für deine Tochter opfern.!?
Eine solche Bereitschaft ehrt dich wirklich, aber genau hier, denke ich, machst du einen Fehler, den du später vielleicht nicht mehr korrigieren kannst.
Es wird die Zeit kommen, dann musst du mit der Wahrheit raus, oder du wirst daran zu Grunde gehen.
Aus eigener, bitterer Erfahrung möchte ich dir den Rat geben, öffne dich deiner Frau, je früher desto besser, denn sonst wirst du sie garantiert verlieren. Gib ihr die Chance, für sich selbst zu entscheiden. Gib auch dir die Chance, dein Leben so zu leben, damit du glücklich sein kannst.
Ich selbst habe sehr viele Jahre mit einer Lüge gelebt, habe meine Familie dabei aufs Spiel gesetzt und mich selbst unterdrückt. Ich habe aber auch meiner Frau damit um ihr eigenes Leben und Glück betrogen.
Ich glaube auch nicht, dass eure Tochter wirklich Schaden nimmt, wenn sie entweder von zwei Frauen oder von ihrer Mutter alleine erzogen wird und du sie eben besuchen kannst.
In deinem letzten Satz sprichst du von einem Zwischenweg, den du zu finden hoffst. Ich denke, ein solcher Weg ist nicht gangbar, ohne dass irgendwann euer Leben tatsächlich zerstört würde. Dieser Weg wäre einfach nicht ehrlich.
Ich drücke dir die Daumen, dass du die für dich richtige Entscheidung treffen kannst.
lG
Peter
ich habe jetzt doch länger über diesen Thread nachgedacht und es gelingt mir nicht, mich wirklich in das ganze Ausmaß deiner Probleme reinzuversetzen. Wie auch? Nur du kannst wirklich fühlen, was mit dir los ist.
Es ist sehr mutig, aber auch richtig, wenn du dich hier eingibst, weil du offener geworden bist, es geht dir besser.
Ich möchte dir ein paar Dinge sagen, die mir aufgefallen sind.
Du hast begonnen, mit deiner Frau über deine Probleme und Gefühle zu sprechen, aber du hast ihr eben nicht wirklich etwas gesagt. So hat sie keine Chance dich zu verstehen und dann kommen Aussagen wie: "Ohh. Mein kleines Bärchen ist traurig."
Du denkst über deine/eure Zukunft nach. Du hast Angst deine Frau zu verlieren und da ist noch die Tochter, für die du dich natürlich verantwortlich fühlst. Und du willst dein Glück und dein Leben für deine Tochter opfern.!?
Eine solche Bereitschaft ehrt dich wirklich, aber genau hier, denke ich, machst du einen Fehler, den du später vielleicht nicht mehr korrigieren kannst.
Es wird die Zeit kommen, dann musst du mit der Wahrheit raus, oder du wirst daran zu Grunde gehen.
Aus eigener, bitterer Erfahrung möchte ich dir den Rat geben, öffne dich deiner Frau, je früher desto besser, denn sonst wirst du sie garantiert verlieren. Gib ihr die Chance, für sich selbst zu entscheiden. Gib auch dir die Chance, dein Leben so zu leben, damit du glücklich sein kannst.
Ich selbst habe sehr viele Jahre mit einer Lüge gelebt, habe meine Familie dabei aufs Spiel gesetzt und mich selbst unterdrückt. Ich habe aber auch meiner Frau damit um ihr eigenes Leben und Glück betrogen.
Ich glaube auch nicht, dass eure Tochter wirklich Schaden nimmt, wenn sie entweder von zwei Frauen oder von ihrer Mutter alleine erzogen wird und du sie eben besuchen kannst.
In deinem letzten Satz sprichst du von einem Zwischenweg, den du zu finden hoffst. Ich denke, ein solcher Weg ist nicht gangbar, ohne dass irgendwann euer Leben tatsächlich zerstört würde. Dieser Weg wäre einfach nicht ehrlich.
Ich drücke dir die Daumen, dass du die für dich richtige Entscheidung treffen kannst.
lG
Peter
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lebe jeden Tag so, als wäre es

I'm not arrogant, I've just accepted my own excellence
lebe jeden Tag so, als wäre es

Ich denke auch, dass es langsam an der Zeit ist mich ihr zu öffnen und ich will es auch. Ich weiss nur nicht, wieviel sie auf einen Schlag verkraften kann. Als ich ihr damals meinen Seitensprung gestanden hab, hat sie fast einen Nervenzusammenbruch erlitten.
Nur denke ich, dass das hiergegen noch ein Klacks sein wird. Mich wird da ganz schön was erwarten. Aber du hast recht. Ich werde früher oder später daran zu Grunde gehen und wahrscheinlich meine Familie da mit hinein reissen. Und das will ich erst recht nicht. Der Stein ist schon am rollen. Arbeitsbedingt werde ich meine Familie jetzt 2 Wochen nicht sehen. Das gibt auch ihr Zeit über dieses Wochenende nachzudenken. Ich habe ihr gestern Nacht auch gesagt, dass das nicht alles ist was mich belastet.
Wahrscheinlich geht es dann in 2 Wochen weiter und mal sehen was ich mir, und vor allem ihr, zu traue.
Oh mein Gott, zum Glück hab ich auf Arbeit grad alle Hände voll zu tun. Das lenkt mich wenigstens immer noch etwas ab.
- Jessy
Nur denke ich, dass das hiergegen noch ein Klacks sein wird. Mich wird da ganz schön was erwarten. Aber du hast recht. Ich werde früher oder später daran zu Grunde gehen und wahrscheinlich meine Familie da mit hinein reissen. Und das will ich erst recht nicht. Der Stein ist schon am rollen. Arbeitsbedingt werde ich meine Familie jetzt 2 Wochen nicht sehen. Das gibt auch ihr Zeit über dieses Wochenende nachzudenken. Ich habe ihr gestern Nacht auch gesagt, dass das nicht alles ist was mich belastet.
Wahrscheinlich geht es dann in 2 Wochen weiter und mal sehen was ich mir, und vor allem ihr, zu traue.
Oh mein Gott, zum Glück hab ich auf Arbeit grad alle Hände voll zu tun. Das lenkt mich wenigstens immer noch etwas ab.
- Jessy
Es wird sicher nicht einfach, aber ich bin davon überzeugt, dass es der einzig richtige Weg ist.
Du hast deiner Frau ja schon Probleme angedeutet, so dass sie sensibel geworden ist. Deshalb denke ich, wird das nicht so "auf einen Schlag" kommen. Es wird ein langes und schweres Gespräch werden, aber es wird euch beiden helfen, mit diesen Belastungen besser umzugehen und ich hoffe, ihr findet gemeinsam einen Weg.
lG
Peter
Du hast deiner Frau ja schon Probleme angedeutet, so dass sie sensibel geworden ist. Deshalb denke ich, wird das nicht so "auf einen Schlag" kommen. Es wird ein langes und schweres Gespräch werden, aber es wird euch beiden helfen, mit diesen Belastungen besser umzugehen und ich hoffe, ihr findet gemeinsam einen Weg.
lG
Peter
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lebe jeden Tag so, als wäre es

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lebe jeden Tag so, als wäre es

Na denn Lissy…
Wenn ich nach einiger Überlegung schreibe, dann wird Dein Weg nicht sehr einfach sein.
Folgende Fakten: 1.Du weißt nicht wirklich was mit Dir los ist, Deine Vorstellungen sind recht diffus und z.T. widersprüchlich. 2. Du beschreibst Deine Frau als recht fest gefügt in Ihrer Vorstellung von einem Mann.
Ich fürchte, anders als meine Vorredner, dass unter diesen Vorgaben ein Gespräch mit Deiner Frau zum jetzigen Zeitpunkt einen recht ungewissen Ausgang nehmen kann.
Was soll das Ziel dieser Aussprache sein? Verständnis für Deine Lage, die Du nicht genau beschreiben kannst, die Du in dem ganzen Ausmaß Deiner inneren Zerissenheit einer Frau u.U. nicht nach vermitteln kannst? Das ist sehr viel Toleranz und Einfühlungsvermögen erforderlich um dem zu begegnen. Meine Vorschlag: Versuche eine Form der Selbstfindung (Gesprächskreise oder ggf. psychologische Hilfe), damit Du in einem Gespräch mit Deiner Frau von Deinem wirklichen „Ich“ berichten kannst und sie mit oder gegen etwas Konkretes diskutieren kann.
Jedes übereiltes „Hauruckverfahren“ kann vieles zerschlagen.
Suche Dir zunächst einen Weg etwas mehr über Dich zu erfahren.
Ich weiß das wird nicht einfach sein, aber es gibt in unserem Kreis sicher erfahrene User, die Dich auf diesem Weg begleiten können, zumindest Anläufe für externe Hilfe nennen können.
Warte nicht bis der Druck übergroß und Du handlungsunfähig wirst.
Du hast doch schon einen wichtigen Anfang gemacht.
Ich kann Deine Verzweiflung sehr gut verstehen und den unbedingten Drang zur baldigen Klärung der Situation.
Ich wünsche Dir sehr viel Kraft für Deinen Weg.
Gruß von Hagen
Wenn ich nach einiger Überlegung schreibe, dann wird Dein Weg nicht sehr einfach sein.
Folgende Fakten: 1.Du weißt nicht wirklich was mit Dir los ist, Deine Vorstellungen sind recht diffus und z.T. widersprüchlich. 2. Du beschreibst Deine Frau als recht fest gefügt in Ihrer Vorstellung von einem Mann.
Ich fürchte, anders als meine Vorredner, dass unter diesen Vorgaben ein Gespräch mit Deiner Frau zum jetzigen Zeitpunkt einen recht ungewissen Ausgang nehmen kann.
Was soll das Ziel dieser Aussprache sein? Verständnis für Deine Lage, die Du nicht genau beschreiben kannst, die Du in dem ganzen Ausmaß Deiner inneren Zerissenheit einer Frau u.U. nicht nach vermitteln kannst? Das ist sehr viel Toleranz und Einfühlungsvermögen erforderlich um dem zu begegnen. Meine Vorschlag: Versuche eine Form der Selbstfindung (Gesprächskreise oder ggf. psychologische Hilfe), damit Du in einem Gespräch mit Deiner Frau von Deinem wirklichen „Ich“ berichten kannst und sie mit oder gegen etwas Konkretes diskutieren kann.
Jedes übereiltes „Hauruckverfahren“ kann vieles zerschlagen.
Suche Dir zunächst einen Weg etwas mehr über Dich zu erfahren.
Ich weiß das wird nicht einfach sein, aber es gibt in unserem Kreis sicher erfahrene User, die Dich auf diesem Weg begleiten können, zumindest Anläufe für externe Hilfe nennen können.
Warte nicht bis der Druck übergroß und Du handlungsunfähig wirst.
Du hast doch schon einen wichtigen Anfang gemacht.
Ich kann Deine Verzweiflung sehr gut verstehen und den unbedingten Drang zur baldigen Klärung der Situation.
Ich wünsche Dir sehr viel Kraft für Deinen Weg.
Gruß von Hagen
Hallo.
Dass das nicht einfach werden wird ist mir völlig klar. Ich denke seit Tagen an nichts anderes, als wie ich mit meiner Frau rede und was das für Folgen haben wird/kann. Allerdings bin ich mir sicher, dass die Liebe meiner Frau größer sein kann als Vorurteile und wir durch ein grundehrliches Gespräch (besser gesagt: viele viele Gespräche) vielleicht 1. mich selbst finden und 2. einen Weg den ich oder wir beschreiten können.
Fakt ist: Ich muss mit jemandem reden und ich kann meiner Frau eh nicht mehr lange was vormachen. Sie weiss, dass ich seelische Sorgen habe und es bricht mir auch das Herz sie in Sorge um mich zu sehen.
Worst Case Scenario wäre, wenn sie mich abweist und weg schickt. Dann werde ich in meine Zweitwohnung fahren, einige Zeit abwarten und ihr die Möglichkeit geben sich selbst erstmal zu sammeln.
Ich habe zwar Angst, höllische Angst, aber ich denke das ist der beste Weg ...
- Jessy
Dass das nicht einfach werden wird ist mir völlig klar. Ich denke seit Tagen an nichts anderes, als wie ich mit meiner Frau rede und was das für Folgen haben wird/kann. Allerdings bin ich mir sicher, dass die Liebe meiner Frau größer sein kann als Vorurteile und wir durch ein grundehrliches Gespräch (besser gesagt: viele viele Gespräche) vielleicht 1. mich selbst finden und 2. einen Weg den ich oder wir beschreiten können.
Fakt ist: Ich muss mit jemandem reden und ich kann meiner Frau eh nicht mehr lange was vormachen. Sie weiss, dass ich seelische Sorgen habe und es bricht mir auch das Herz sie in Sorge um mich zu sehen.
Worst Case Scenario wäre, wenn sie mich abweist und weg schickt. Dann werde ich in meine Zweitwohnung fahren, einige Zeit abwarten und ihr die Möglichkeit geben sich selbst erstmal zu sammeln.
Ich habe zwar Angst, höllische Angst, aber ich denke das ist der beste Weg ...
- Jessy
Ich weiss grad nicht genau wie ich anfangen soll ... mhh.
Gestern war der "große" Tag. Eigentlich wollte ich schon am Freitag anfangen, aber ich hab mich nicht getraut. Samstag war meine Frau sehr müde und ich hab sie lieber schlafen lassen, also gestern.
Ich habe ihr alles gesagt, was mich beschäftigt, alles. Alles, was mir auf der Seele liegt und nun fühle ich mich zwar noch etwas verwirrt, aber um einiges befreit. Mir geht es recht gut.
Als erstes sagte ich ihr, dass ich mich auch zu Männern sexuell hin gezogen fühle, das hat sie sehr gut verkraftet. Weinte zwar, aber sie hat es halt aufgenommen.
Dann fragte sie mich ob ich lieber eine Frau wäre und sagte, dass wir ein ähnliches Gespräch schonmal hatten. Schonmal deshalb bin ich verwirrt, ich kann mich kaum daran erinnern.
Wir haben den ganzen Abend meine Gefühle diskutiert und besprochen und es flossen beiderseitig sehr viele Tränen. Wie ich schon vermutete kann sie sich nicht vorstellen mit einer Frau zusammen zu leben und da ist wie gesagt noch unsere Tochter. Ich ...
Was, wenn das alles nur eine Phase ist? Ein psychologischer Knacks? Ich denke jeder Mann fragt sich mal wie es ist eine Frau zu sein, oder? Meine Frau liebt mich über alles und sie will mich nicht verlieren, geschweige denn weg geben. Auf eine Art will ich das auch nicht. Ich bin immernoch hin und her gerissen zwischen 2 Sehnsüchten.
Einerseits will ich meine Frau glücklich machen, mit ihr Leben und sie lieben und vor allem meiner Tochter ein guter Vater sein. Auf der anderen Seite will ich mein Leben als Frau leben und nicht als Mann. Ich werde als Mann wohl ewig die Frauen allein schon um ihre Brüste und ihre Weiblichkeit beneiden. Dazu kommen samtig weiche Haut, lange Haare etc.
Was, wenn das wirklich nur eine Phase ist? Was, wenn ich den Schritt gehe? - Ich fange eine Hormontherapie an, mache meinen Alltagstest, Brustaufbau und FFS. Lasse eine Stimmkorrektur vornehmen und unterziehe mich einer Geschlechtsangleichenden OP. -
Was, wenn ich dann fest stelle, dass das der größte Fehler meines Lebens war? Dieser Eingriff ist inversibel. Absolut.
Ich will meine Familie nicht weg geben.
Ich werde mir auf jeden Fall einen Psychologen zu Rate ziehen. Ich weiss nur nicht welches Fachgebiet er haben sollte.
Wenn das alles nur eine "Macke" bei mir ist, kann ein guter Therapeut mich vielleicht wieder "gerade biegen".
Vielleicht kommt im Zuge dieser Therapie aber auch das genaue Gegenteil zu Tage. Davor hat meine Frau panische Angst. Das würde unser ganzes bisheriges Leben nahezu zerstören.
Wir werden uns quasi überraschen lassen müssen, was uns die Zukunft bringen wird.
- Jessy
Gestern war der "große" Tag. Eigentlich wollte ich schon am Freitag anfangen, aber ich hab mich nicht getraut. Samstag war meine Frau sehr müde und ich hab sie lieber schlafen lassen, also gestern.
Ich habe ihr alles gesagt, was mich beschäftigt, alles. Alles, was mir auf der Seele liegt und nun fühle ich mich zwar noch etwas verwirrt, aber um einiges befreit. Mir geht es recht gut.
Als erstes sagte ich ihr, dass ich mich auch zu Männern sexuell hin gezogen fühle, das hat sie sehr gut verkraftet. Weinte zwar, aber sie hat es halt aufgenommen.
Dann fragte sie mich ob ich lieber eine Frau wäre und sagte, dass wir ein ähnliches Gespräch schonmal hatten. Schonmal deshalb bin ich verwirrt, ich kann mich kaum daran erinnern.
Wir haben den ganzen Abend meine Gefühle diskutiert und besprochen und es flossen beiderseitig sehr viele Tränen. Wie ich schon vermutete kann sie sich nicht vorstellen mit einer Frau zusammen zu leben und da ist wie gesagt noch unsere Tochter. Ich ...
Was, wenn das alles nur eine Phase ist? Ein psychologischer Knacks? Ich denke jeder Mann fragt sich mal wie es ist eine Frau zu sein, oder? Meine Frau liebt mich über alles und sie will mich nicht verlieren, geschweige denn weg geben. Auf eine Art will ich das auch nicht. Ich bin immernoch hin und her gerissen zwischen 2 Sehnsüchten.
Einerseits will ich meine Frau glücklich machen, mit ihr Leben und sie lieben und vor allem meiner Tochter ein guter Vater sein. Auf der anderen Seite will ich mein Leben als Frau leben und nicht als Mann. Ich werde als Mann wohl ewig die Frauen allein schon um ihre Brüste und ihre Weiblichkeit beneiden. Dazu kommen samtig weiche Haut, lange Haare etc.
Was, wenn das wirklich nur eine Phase ist? Was, wenn ich den Schritt gehe? - Ich fange eine Hormontherapie an, mache meinen Alltagstest, Brustaufbau und FFS. Lasse eine Stimmkorrektur vornehmen und unterziehe mich einer Geschlechtsangleichenden OP. -
Was, wenn ich dann fest stelle, dass das der größte Fehler meines Lebens war? Dieser Eingriff ist inversibel. Absolut.
Ich will meine Familie nicht weg geben.
Ich werde mir auf jeden Fall einen Psychologen zu Rate ziehen. Ich weiss nur nicht welches Fachgebiet er haben sollte.
Wenn das alles nur eine "Macke" bei mir ist, kann ein guter Therapeut mich vielleicht wieder "gerade biegen".
Vielleicht kommt im Zuge dieser Therapie aber auch das genaue Gegenteil zu Tage. Davor hat meine Frau panische Angst. Das würde unser ganzes bisheriges Leben nahezu zerstören.
Wir werden uns quasi überraschen lassen müssen, was uns die Zukunft bringen wird.
- Jessy
Hi Jessy,
du hast es ihr gesagt und ich bin überzeugt, dass es ein richtiger und sehr wichtiger Schritt war, denn sie ist nun auch an den Entscheidungen bezüglich eurer Zukunft beteiligt. Es ist ein Beweis deiner Liebe zu deiner Familie. Es hat dir auch sehr viel Last von der Seele genommen.
Ich glaube nicht, dass es eine Phase, ein psychologischer "Knacks" oder gar eine "Macke" ist. Es ist deine Persönlichkeit, wenn auch eine sehr komplizierte. Du hast dir auch schon sehr weitreichende Gedanken um deine biologische Zukunft gemacht und hier gibt es dann sehr schwierige Fragen, die du alleine sicher nicht beantworten kannst. Deshalb, denke ich, ist ein fachlicher Beistand notwendig.
Du schreibst im letzten Satz wieder von "Euch" und "eurer Zukunft".
Egal, was die Zukunft bringen wird, es ist wichtig für euch beide, diesen Weg gemeinsam zu gehen. Ich wünsche euch dazu die Kraft und das Durchhaltevermögen.
du hast es ihr gesagt und ich bin überzeugt, dass es ein richtiger und sehr wichtiger Schritt war, denn sie ist nun auch an den Entscheidungen bezüglich eurer Zukunft beteiligt. Es ist ein Beweis deiner Liebe zu deiner Familie. Es hat dir auch sehr viel Last von der Seele genommen.
Ich glaube nicht, dass es eine Phase, ein psychologischer "Knacks" oder gar eine "Macke" ist. Es ist deine Persönlichkeit, wenn auch eine sehr komplizierte. Du hast dir auch schon sehr weitreichende Gedanken um deine biologische Zukunft gemacht und hier gibt es dann sehr schwierige Fragen, die du alleine sicher nicht beantworten kannst. Deshalb, denke ich, ist ein fachlicher Beistand notwendig.
Du schreibst im letzten Satz wieder von "Euch" und "eurer Zukunft".
Egal, was die Zukunft bringen wird, es ist wichtig für euch beide, diesen Weg gemeinsam zu gehen. Ich wünsche euch dazu die Kraft und das Durchhaltevermögen.
=======================================================
lebe jeden Tag so, als wäre es

I'm not arrogant, I've just accepted my own excellence
lebe jeden Tag so, als wäre es

Hallo Jessy,
ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es eine Phase ist. Schließlich hattest du doch schon immer bzw. seit deiner Pubertät dieses Gefühle.
Zugegeben, ich bin erst 23, aber ich habe mich noch nie gefragt wie es wohl ist eine Frau zu sein. Und ich hatte auch noch nie das Bedürfnis danach eine Frau zu sein (ja, ich stehe ja noch nicht mal Frauen!
).
Ich kann mich Hilarious in allen Punkten zu 100% anschließen.
Vielleicht wäre es auch hilfreich wenn du dich mal mit anderen Transsexuellen austauschen würdest. Ich kann dir diesbezüglich aber leider keine Adressen nennen.
Wünsche dir Alles Gute weiterhin!
ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es eine Phase ist. Schließlich hattest du doch schon immer bzw. seit deiner Pubertät dieses Gefühle.
Zugegeben, ich bin erst 23, aber ich habe mich noch nie gefragt wie es wohl ist eine Frau zu sein. Und ich hatte auch noch nie das Bedürfnis danach eine Frau zu sein (ja, ich stehe ja noch nicht mal Frauen!
).
Ich kann mich Hilarious in allen Punkten zu 100% anschließen.
Vielleicht wäre es auch hilfreich wenn du dich mal mit anderen Transsexuellen austauschen würdest. Ich kann dir diesbezüglich aber leider keine Adressen nennen.
Wünsche dir Alles Gute weiterhin!
Re: Wer bin ich? Was bin ich? Was stimmt nicht mit mir?
Shalom Jessy,
ich hoffe das es dir gut geht und möchte, nach lektüre deiner Zeilen, dir den Mut geben deinen Weg bewusst zu gehen.
Vorsichtig zwar, aber Bewusst.
Mein Vater war, wie ich nach seinem Tod erfuhr, Schwul - was zu seiner Zeit nicht nur Strafbar sondern noch geächteter war als heute.
daher musste er eine Farce leben an der er letzten endes zerbrochen ist.
Er war rein Schwul, also auf Männer bezogen, musste aber -der Konversionen wegen, eine Ehe eingehen und hat 2 Kinder (neben mir noch eine Tochter). Dieses "doppelleben" nach aussen hin "normal" und eigendlich auf Männer bezogen-Verdrängt, mündete in einem Seelichen zusammenbruch (Schizofrenie, mit Klinikaufentalten und Arbeitsunfähigkeit - Frührente) welches die Scheidung* zu Folge hatte.
*(da war ich 3 Jahre jung)
Leider konnte ich mit ihm nie wirklich darüber reden, weil ich es ja erst in seiner vollen Tragweite, nach seinem Tod erfuhr.
Das wichtigste für DICH ist, nach meiner Erfahrung, das DU dein Leben für dich in Ordnung bringen musst. Nur dann kannst du wirklich auf alle eventuellen Probleme und Sorgen deiner Tochter eingehen.
Wünschenswert ist es das dir deine Frau zur Seite steht, aber sollte sie es nicht tun, geht davon die Welt nicht unter.
Psyschiatiche Hilfe kann von Vorteil sein, aber achte darauf das du jemanden findest der in seiner Arbeit noch Mensch ist.
Meine diesbezügliche Erfahrung hat mich leider anderes gelehrt
Was DU wirklich brauchst ist einen Freund, dem du Voll Vertrauen kannst, der dich so nimmt wie du bist und der Ehrlich mit dir umgeht.
Mit solch einem Menschen kannst du dann offen reden und gemeinsam mit ihm/ihr nach Wegen suchen.
Ich hoffe das du einen solchen findest, vielleicht sogar hier bei GU.
ich hoffe das es dir gut geht und möchte, nach lektüre deiner Zeilen, dir den Mut geben deinen Weg bewusst zu gehen.
Vorsichtig zwar, aber Bewusst.
Mein Vater war, wie ich nach seinem Tod erfuhr, Schwul - was zu seiner Zeit nicht nur Strafbar sondern noch geächteter war als heute.
daher musste er eine Farce leben an der er letzten endes zerbrochen ist.
Er war rein Schwul, also auf Männer bezogen, musste aber -der Konversionen wegen, eine Ehe eingehen und hat 2 Kinder (neben mir noch eine Tochter). Dieses "doppelleben" nach aussen hin "normal" und eigendlich auf Männer bezogen-Verdrängt, mündete in einem Seelichen zusammenbruch (Schizofrenie, mit Klinikaufentalten und Arbeitsunfähigkeit - Frührente) welches die Scheidung* zu Folge hatte.
*(da war ich 3 Jahre jung)
Leider konnte ich mit ihm nie wirklich darüber reden, weil ich es ja erst in seiner vollen Tragweite, nach seinem Tod erfuhr.
Das wichtigste für DICH ist, nach meiner Erfahrung, das DU dein Leben für dich in Ordnung bringen musst. Nur dann kannst du wirklich auf alle eventuellen Probleme und Sorgen deiner Tochter eingehen.
Wünschenswert ist es das dir deine Frau zur Seite steht, aber sollte sie es nicht tun, geht davon die Welt nicht unter.
Psyschiatiche Hilfe kann von Vorteil sein, aber achte darauf das du jemanden findest der in seiner Arbeit noch Mensch ist.
Meine diesbezügliche Erfahrung hat mich leider anderes gelehrt

Was DU wirklich brauchst ist einen Freund, dem du Voll Vertrauen kannst, der dich so nimmt wie du bist und der Ehrlich mit dir umgeht.
Mit solch einem Menschen kannst du dann offen reden und gemeinsam mit ihm/ihr nach Wegen suchen.
Ich hoffe das du einen solchen findest, vielleicht sogar hier bei GU.
Fröhlich sein, Gutes tun
und die Spatzen pfeifen lassen.
J.Bosco
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